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12.04.2011

Facelift für Giganten

Neue Wohnqualität für betagte Hochhäuser.

Bis in die 1970er-Jahre heiß geliebt, dann jahrzehntelang gemieden: Wohnen im Hochhaus war bis vor Kurzem wenig attraktiv. Jetzt steht dieser Wohnform in den Städten eine Renaissance bevor. Energetische Modernisierungen im Bestand werden immer häufiger dazu genutzt, um mit einer gekonnten Fassadenneugestaltung den ehemaligen Wohnmaschinen ein individuelles und hochwertiges Gesicht zu geben. Hier schlummern für gestaltende Handwerker interessante Aufträge, die mit durchdachten Entwürfen gewonnen werden können.

Im Visier: die typischen Problemzonen

Wie erfolgreich mit zeitgemäßem Design, edleren Oberflächen, Mischfassaden und schicken Farbigkeiten aus tristen Kolossen begehrte Wohnobjekte gestaltet wurden, zeigen die zahlreichen Arbeiten der Brillux Farbstudios in dieser Objektkategorie.

Die Farbdesigner und mit ihnen die Technischen Berater von Brillux unterstützen Handwerker, Planer und Bauherren darin, die richtige Wahl für die optische und energetische Überholung von grauen Wohnmaschinen zu treffen. „Die Aufgabenstellung und das Ziel einer farbigen Gestaltung soll natürlich sein, diese Gebäudeformen rundum positiv zu verändern. Davon profitiert auch das Stadtbild, das sie unübersehbar prägen“, sagt Farbdesigner Dirk Prilipp vom Farbstudio Hamburg.

Obgleich jeder Entwurf individuell ist, gilt das Augenmerk des Farbexperten immer den durchweg neuralgischen Punkten eines Hochhauses. Dazu zählen die Eingangs- und Treppenhausbereiche, die besonders viel zum guten Wohngefühl der Bewohner beitragen. Je freundlicher, offener und klarer sie gestaltet sind, umso sicherer und wohler fühlt man sich – und umso weniger hat die Hausgemeinschaft mit mutwilligen Verschmutzungen und Vandalismus zu kämpfen.

Ein zweiter wesentlicher Blickpunkt ist die Dimension des Baukörpers selbst: „Die Faszination und das Spiel mit der Höhe, die den Fassaden häufig eine stark vertikale Ausrichtung geben, kann durch gestalterische Mittel in eine horizontale, niedrigere Struktur gemildert werden“, so Dirk Prilipp. Für diese optische Korrektur der Hochhäuser auf ein „menschliches Maß“ und einen insgesamt spannenden, wohlgefälligen Auftritt hält die Fassadengestaltung drei wirkungsvolle Mittel bereit:

Mischfassaden:
Putz in Verbindung mit keramischen Belägen oder Vorhangfassaden schafft eine spannende Optik.

Putzfassaden:
Die Gebäudehülle wird belebt und gegliedert durch verschiedene Putzstrukturen und Farbigkeiten.

Stilmittel der Ausrichtung:
Die Fassade wird neu dimensioniert, speziell durch horizontale, aber auch vertikale Gliederung.

Wie diese Theorien in der Praxis aussehen, wird in der Ausgabe 4/2011 der Fachzeitschrift ausbau+fassade vorgestellt. Diesen Bericht finden Sie hier als PDF, weitere Informationen können Sie in der Rubrik Farbstudio Referenzobjekte einsehen.