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Dachbodendämmung

Die Ausführung

Vorbereitende Arbeiten

Je nach Untergrundbeschaffenheit kann ein Ausgleichen von Unebenheiten mit handelsüblichen Trockenschüttungen zweckmäßig sein. Zur Vermeidung von Schallbrücken sind umlaufend handelsübliche, entkoppelnde Randstreifen anzubringen. Je 1 m Raumtiefe gilt hierfür ein Randabstand von 2 bis 3 mm, mindestens jedoch 10 –15 mm. Um das Eindringen von Feuchtigkeit infolge von Diffusion bzw. durch Restfeuchte zu unterbinden, muss auf Betonroh- und anderen an Kälte angrenzenden Massivdecken sowie mineralischen Rohböden vor der Verlegung der Dachboden-Dämmplatten eine Dampfbremse eingebracht werden. Hierfür eignen sich Polyethylen-Folien mit einer Dicke ≥ 0,2 mm (200 μm). Bei Holzbalkendecken und Holzböden ist der Einbau von Dampfbremsen nicht erforderlich.

Verarbeitungsschritte

Entkoppelnde Randstreifen (handelsüblich) umlaufend anbringen. Die Höhe sollte ca. 3 cm mehr als die Plattendicke betragen, die Schichtdicke ca. 2–3 mm je 1 m Raumtiefe, mind. jedoch 10–15 mm. Falls erforderlich, vorab eine Dampfbremsfolie und/oder Ausgleichsschüttung auftragen. Hinweise der Anbieter beachten. Verlegung der Verbundplatten beginnend in der Ecke gegenüber der Tür/Luke, mit Ausgleichsschüttung von der Tür/Luke aus. Die wandanschließenden Federn der Spanplatte werden zuvor entfernt. Die Nuten zeigen in den Raum. Die Federn der jeweils zu verlegenden Platten werden mit wasserfestem Leim bestrichen, das Zusammenpressen wird unterstützt durch den Einsatz von Hammer und Schlagholz. Die Platten werden im Verband (mit mindestens 25 cm Versatz) und durchgehend verlegt. Das bedeutet, das jeweilige Reststück einer Reihe wird in der nächsten als Anfangsstück verwendet. Kreuzfugen und stumpfe Stöße sind zu vermeiden. Zuschnitte können mit handelsüblichen Stich- oder Handkreissägen durchgeführt werden. Um ein Verrutschen des „schwimmenden“ Verbandes bis zur vollständigen Trocknung des Leimes zu verhindern, ist eine Verkeilung im Anschluss zur Wand sinnvoll. Unmittelbar nach dem Verlegen der Dachboden-Dämmelemente und der Trocknung des Leimes kann bereits ein Bodenbelag aufgebracht werden. Hierfür ist vorab der überstehende Bereich der Randstreifen mit dem Cuttermesser zu entfernen.

Hinweise

Für die Verlegung eventueller Bodenbeläge sind die Angaben der Hersteller zu beachten. Die Verleimung der Spanplatten V 100 ist beständig gegen hohe Luftfeuchtigkeit und begrenzt wetterbeständig. Wahrend der Lagerung, Verarbeitung und auch späteren Nutzung sind die Dachboden- Dämmplatten vor Feuchtigkeit zu schützen, die über eine hohe Luftfeuchtigkeit hinausgeht. Abhängig von der Nutzungsart, z. B. bei Verwendung als Trockenboden in nicht ausgebauten Dachräumen, sind daher schützende Maßnahmen, wie eine Versiegelung der Spanplatten mit Brillux Floortec 2K-PUR-Mattsiegel 844, vorzunehmen. Weitere wichtige Hinweise im Praxismerkblatt 3817 beachten. Weitere Informationen zur Qju-Up Kellerdeckendämmung, Dachboden-Dämmung und dem Gesamtangebot von Brillux erhalten Sie unter www.brillux.de oder in jeder unserer über 140 Niederlassungen. Natürlich stehen für weitergehende Fragen auch unsere Verkaufs- und Technischen Berater gerne zu Ihrer Verfügung.

Lieferprogramm und Onlineshop

Kellerdecken- und Dachbodendämmung