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Fachbegriffe

Von A bis Z – umfassend und klar erläutert

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Reaktionsharze

Reaktionsharze sind Kunstharze, die durch Zusammenmischen ihrer Bestandteile, meistens Stammlösung und Härter, chemisch reagieren und so die Aushärtung ermöglichen.

Reaktionsharzestrich (Bodenbeschichtung)

Im Bodenbeschichtungssystem wird je nach Schichtdicke zwischen Imprägnierung/Grundierung,
Versiegelung,
Beschichtung,
Belag und
Reaktionsharz-Estrich unterschieden.

Der Begriff Reaktionsharz-Estrich wird gemäß dem Merkblatt der AGI über eine Schichtdicke von 5,0 - 15,0 mm definiert, gemäß dem Merkblatt des BEB über eine Schichtdicke von mind. 5,0 mm i. d. R. 8,0 - 15,0 mm.

Reprofilierung von Beton

Wiederherstellung der ursprünglichen, geometrischen Form einer Bauteiloberfläche zum Beispiel mit PCC-Mörteln.

Restfeuchte

Restfeuchte ist der Wassergehalt einer Estrichprobe, der nicht kristallin gebunden ist. Die genaueste Methode zur Bestimmung des Feuchtegehaltes ist die sog. "Darr-Methode". Hierbei wird die zu untersuchende Baustoffprobe in einem Beutel luftdicht verpackt und im Labor gewogen. Die nasse Probe wird anschließend in einem Trockenofen (bei ca. 105 °C) vollständig ausgetrocknet. Nach der Trocknung erfolgt ein Gewichtsvergleich, die Differenz ergibt die exakte Bestimmung des Feuchtegehaltes. Auf der Baustelle wird zur schnelleren Bestimmung der Restfeuchte das CM-Gerät verwendet. Hierbei wird der Gasdruck von Acetylen gemessen, das sich aus chemischer Reaktion zwischen freiem Wasser der Materialprobe und Calciumcarbid bildet. Die Feuchteermittlung erfolgt anhand einer Tabelle nach Messwertablesung vor Ort.

Reversibel

Fachbegriff für umkehrbar (wieder löslich). Alle physikalisch trocknenden Lacke können von dem Lösungsmittel, in dem sie gelöst waren, nach dem Trocknen wieder an- bzw. aufgelöst werden.

Rili (Beton)

Richtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStb) "Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen" (Instandsetzungs-Richtlinie).

Riss-Injektion

Füllen von Rissen oder Hohlräumen unter Druck.

Ritzprobe

Auch bekannt als Gitter-Ritzprobe oder Nagel-Probe, ist die manuelle Prüfung von Untergrundoberflächen, besonders von Estrichoberflächen, mit einem harten und spitzen Gegenstand.

Rutschhemmklasse

Kurz für "Bewertungsgruppe der Rutschhemmung (R)" gemäß der BG-Regel 181 "Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr" (bisher ZH 1/571). Prüfnorm und -verfahren: DIN 51 130. Die Bewertungsgruppe dient als Maßstab für den Grad der Rutschhemmung, wobei Beläge mit der Bewertungsgruppe R 9 den geringsten und mit der Bewertungsgruppe R 13 den höchsten Anforderungen an die Rutschhemmung genügen.

Rückenausrüstung

Um die Noppen fest im Trägermaterial zu verankern, benötigt die getuftete Tep¬pichbodenware eine Beschichtung mehrere Arten von Beschichtungen sind erhältlich: Neben dem Glattstrich wird der sogenannte Doppelrücken, der der Ware eine erhöhte Stabilität verleiht, angeboten. Vielfach verwendet werden sowohl geprägter Schaum aus Latex als auch Kompaktschaum. Für Teppichboden-Platten werden Schwerbeschichtungen aus PVC, Polyurethan oder ataktischem Polypropylen verarbeitet.

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