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Sockeldämmung Energetische Schwachstellen beseitigen

Gerade an erdberührten Bauteilen der Außenwand kann besonders viel Heizwärme über Wärmebrücken nach außen entweichen. Die Folgen: Das Haus kühlt schneller aus. Es muss mehr geheizt werden, wodurch wiederum die Heizkosten steigen. Eine Sockeldämmung, auch Perimeterdämmung genannt, kann diese energetische Schwachstelle am Haus nachhaltig beseitigen.

Sockel- und Perimeter-Dämmplatten

Von Grund auf effizient

Sockel-Dämmplatten dämmen effizient den Sockel- bzw. Erdeinbindungsbereich bis etwa 30 cm unter Geländeoberfläche. Sie entsprechen der Baustoffklasse "B1 – schwer entflammbar" nach DIN 4102 und werden im Klebeverfahren aufgebracht. Das Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) hat einen Dämmwert bis 0,032 W/(m*K) bei Dämmschichtdicken bis 300 mm.

Zur Schlussbeschichtung im Sockelbereich bietet Brillux auch eine breite Auswahl an Oberputzen sowie Flachverblender und keramische Beläge.

Sockelabschlussprofil

WDVS Sockelabschlussprofil 3815

Oft werden Sockelprofile aus Aluminium als unterer Abschluss eines WDV-Systems eingesetzt. Dies ist jedoch als kritisch zu bewerten. Schließlich stellen derartige Profile aus Metall bei einer zurückspringenden Sockeldämmung eine nicht unerhebliche Wärmebrücke dar.

Mit der Entwicklung des WDVS Sockelabschlussprofil 3815 wurde eine Lösung für eine wärmebrückenfreie, schnelle und einfache Ausbildung von zurückspringenden Sockelflächen geschaffen.

  • <p>Deutlicher Einfluss eines Sockelprofils aus Metall auf die Temperaturverteilung</p>

    Deutlicher Einfluss eines Sockelprofils aus Metall auf die Temperaturverteilung

  • <p>Ausgewogene Temperaturverteilung mit dem WDVS Sockelabschlussprofil 3815</p>

    Ausgewogene Temperaturverteilung mit dem WDVS Sockelabschlussprofil 3815

Die Verarbeitung: einfach und schnell

Bei Einsatz des WDVS Sockelabschlussprofils 3815 wird in der Regel zunächst die Fassadenfläche und anschließend die Sockelfläche gedämmt. Dadurch wird ein stoßgeschützter, exakter und sauberer Übergang zwischen Fassaden- und Sockeldämmung erzielt und das ohne Wärmebrückeneinfluss. Zum Anbringen der ersten Fassadendämmplattenreihe gibt es verschiedene Möglichkeiten darunter die Ausführung im innovativen Befestigungsverfahren Qju.

Schritt 1

Horizontal ausgerichtetes Aufkleben der Qju Fixierungswinkel im Abstand von ca. 50 cm (zwei je Dämmplatte).

Schritt 2

Kleber auftragen, Qju Dämmplatten anstellen, fluchtgerecht ausrichten und unterseitig mit Fixierungsnägeln fixieren.

Schritt 3

Qju Dämmplatten ins Lot stellen und oberseitig mit Qju Fixierungswinkeln inkl. Nägeln fixieren.

Schritt 4

Anbringen des WDVS-Sockelabschlussprofils 3815 inkl. Eck- und Steckverbinder.

Schritt 5

Zuerst die Gewebefahne einarmieren und anschließend die Flächen.

Schritt 6

Verklebung der Sockeldämmplatten inkl. WDVS Dichtband.

Schritt 7

Ausführung der Sockelarmierung und Oberputzbeschichtung fertig!

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