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25. Brillux Architektenforum am 20. Mai in Berlin Zwischen Konvention und Vision

Kein Rückblick, sondern ein Blick in die Zukunft der Architektur und Stadtentwicklung wird im Fokus des 25. Brillux Architektenforums stehen. Klimawandel, veränderte gesellschaftliche Strukturen, neue Technologien und nicht zuletzt eine wachsende Skepsis der Öffentlichkeit zur Qualität von aktuellen Planungen und Bauten stellen auch die Architekten und Stadtplaner vor große Herausforderungen.

In Vorträgen und Diskussionen reflektieren die Referenten ihre Haltung und individuellen Visionen für das Planen und Bauen von morgen: Wie weit müssen wir uns von konventionellen Vorbildern lösen? Wie wird Fortschritt heute definiert? Welche Utopien und Visionen gibt es? Was hat Bestand, was ist nur Trend? Das 25. Brillux Architektenforum gibt Impulse für wegweisende Diskussionen, die von Burkhard Fröhlich, ehemaliger DBZ-Chefredakteur, Bauverlag BV GmbH, Gütersloh, moderiert werden. Abgerundet wird das Forum durch Architekturexkursionen zu verschiedenen Themen rund um Berlin.

Anmeldung

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Tagesablauf

Tagesablauf

09:30 Uhr: Anmeldung und Registrierung

10:00 Uhr: Begrüßung

Burkhard Fröhlich, ehem. Chefredakteur DBZ, Detmold

10:15 Uhr: Nachhaltige Stadtentwicklung am Beispiel des EUREF-Campus

Reinhard Müller, Vorstandsvorsitzender der EUREF AG, Berlin

10:30 Uhr: Keynote 

Prof. Dr. Armin Nassehi, Professor für Soziologie, LMU München

11:15 Uhr: Zukunftsflimmern 

Jan Musikowski, RICHTER MUSIKOWSKI, Berlin

11:45 Uhr: Mittagsimbiss

12:30 Uhr: Architekturexkursionen

15:30 Uhr: Eintreffen der Exkursionsteilnehmer im Gasometer, Kaffeepause

16:00 Uhr: Neue Erinnerungen

Max Otto Zitzelsberger, Architekt, München

16:30 Uhr: Moderne sucht Heimat

Thomas Willemeit, GRAFT, Berlin

17:00 Uhr: Podiumsgespräch

17:30 Uhr: Zusammenfassung und Ausblick

Im Anschluss: Get-together

Veranstaltungsort

  • <p><i>Foto: Ricarda Spiegel</i></p>

    Foto: Ricarda Spiegel

  • <p><i>Foto: Adam Roe</i></p>

    Foto: Adam Roe

Gasometer Berlin, EUREF-Campus 18, 10829 Berlin

Dem besonderen Anlass angemessen ist auch der Veranstaltungsort des 25. Brillux Architektenforums: Das Gasometer Schöneberg ist ein 1913 in Betrieb genommener und 1995 stillgelegter Niedrigdruck-Gasbehälter auf dem ehemaligen Gelände der GASAG in Berlin-Schöneberg. Das seit 1994 unter Denkmalschutz stehende und 78 Meter hohe Bauwerk gilt als Landmarke und markantes Wahrzeichen Schönebergs auf dem EUREF-Campus im Stadtquartier Rote Insel. Unter der imposanten Veranstaltungskuppel wird das 25. Brillux Architektenforum nicht nur durch engagierte Referenten und interessante Gäste, sondern auch durch die einzigartige Atmosphäre ein besonderes Highlight.

Moderation

  • <p><i>Foto: Lisa Farkas</i></p>

    Foto: Lisa Farkas

Burkhard Fröhlich, Moderator, ehem. Chefredakteur DBZ Deutsche BauZeitschrift, Detmold

Nach seinem Architekturstudium konzentrierte sich Burkhard Fröhlich auf die redaktionelle Arbeit bei der DBZ Deutsche BauZeitschrift beim Bauverlag, vormals Bertelsmann Fachzeitschriften GmbH in Gütersloh. Hier war er bis Mitte 2018 – 30 Jahre lang – Chefredakteur der DBZ Deutsche BauZeitschrift und verantwortlich für einige Architektur- und Planertitel des Verlages. Neben der Entwicklung von Kundenmagazinen und Architekturmedien (Corporate Publishing) beschäftigte er sich auch mit der Planung und Durchführung von Kongressen und Architekturveranstaltungen, die er nach wie vor als Moderator im Namen des Bauverlages wie auch von Kunden begleitet. Teilnehmer der Veranstaltungen sind Architekten, Ingenieure, Planer, ausführende Betriebe und Betreiber, die er im Sinne von integralen Prozessen zu den Themen Planen, Bauen und Betreiben zusammenführt.

Referenten

Prof. Dr. Armin Nassehi, Professor für Soziologie, LMU München

Prof. Dr. Nassehi ist in Tübingen, München, Landshut, Teheran und Gelsenkirchen aufgewachsen. Er studierte von 1979 bis 1985 Erziehungswissenschaften, Philosophie und Soziologie in Münster und an der Fernuniversität in Hagen.

Nach Lehrstuhlvertretungen in Münster und München übernahm er 1998 den Lehrstuhl für Soziologie an der LMU München. Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit liegen in der Kultursoziologie, der Wissenssoziologie und der politischen Soziologie. Er hat zahlreiche Publikationen verfasst. Seit 2012 ist er Herausgeber des Kursbuchs.

Foto: Hans-Günther Kaufmann

Jan Musikowski, RICHTER MUSIKOWSKI, Berlin

Jan Musikowski ist Gründungspartner von RICHTER MUSIKOWSKI, Berlin. Nach seinem Architekturstudium an der Bauhaus-Universität Weimar und dem Virginia Tech in Washington DC arbeitete er bei Heinz Tesar in Wien, Christine Edmaier, HG Merz und AFF in Berlin, wo er 2006 Projektleiter wurde. 2012 gründete er zusammen mit Christoph Richter das junge Architekturatelier in Berlin-Kreuzberg.

Ihr erstes gemeinsames Projekt, das «Futurium – Haus der Zukunft» wurde 2018 fertiggestellt. Als Veranstaltungs und Experimentierforum soll es Beiträge von Wissenschaft, Forschung und Technologie für die Gestaltung der Zukunft aufzeigen

Foto: Klemens Renner

Max Otto Zitzelsberger, Architekt, München

Max Otto Zitzelsberger machte 2009 sein Diplom an der Technischen Universität München. Er war Stipendiat der Deutschen Akademie Rom Casa Baldi. Mit seinem 2011 gegründeten Büro hat er mit kleinen, sorgfältig ausgearbeiteten Projekten auf sich aufmerksam gemacht. Sein 2017 fertiggestelltes Wartehaus in Landshut wurde mehrfach ausgezeichnet.

Sanierungen gehören ebenfalls zu seinem Arbeitsschwerpunkt – sei es ein alter Heustadel, ein kleiner Turm aus der Biedermeierzeit oder eine Wohnung in einem von Sep Ruf entworfenen Gebäude. Dabei nimmt er vorhandene historische Elemente auf und setzt sie subtil in einen zeitgemäßen Kontext. Seine Bauten lösen Emotionen aus und erinnern in ihrer Formensprache an Vertrautes.

Foto: Jens Gerhard Schnabel

Thomas Willemeit, GRAFT, Berlin/LA

Thomas Willemeit studierte Architektur an der Technischen Universität Braunschweig. Neben seiner Tätigkeit als Architekt gewann Thomas Willemeit zahlreiche Preise als Violinist, Sänger und Dirigent. Er war Gastprofessor der Architektur an der RWTH Aachen, an der Peter-Behrens-School-of-Art Düsseldorf und hatte 2017/2018 eine Gastprofessur an der TU Delft. 1998 gründete Thomas Willemeit das Büro GRAFT gemeinsam mit Wolfram Putz und Lars Krückeberg.

GRAFT hat zahlreiche nationale und internationale Preise gewonnen und im Laufe seines Bestehens internationale Beachtung erlangt. Heute beschäftigt GRAFT rund 150 Architekten und Designer weltweit. Zusammen mit Marianne Birthler kuratierten Thomas Willemeit, Lars Krückeberg und Wolfram Putz den Deutschen Pavillon bei der Architekturbiennale 2018 in Venedig mit dem Titel „UNBUILDING WALLS“.

Foto: Pablo Castagnola

Touren

Tour 1: Regierungsviertel Bustransfer und Spaziergang

Auf der Tour werden die Parlamentsbauten, die Landschaftsarchitektur rund um den Reichstag und das Bundeskanzleramt erläutert. Im Spreebogen zeigt sich das neue Gesicht der politischen Macht mit dem „Band des Bundes“ besonders eindrucksvoll. Besichtigt werden Reichstag, Bundeskanzleramt und U-Bahnhof Bundestag, Forum, Paul-Löbe-Haus und Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Schweizerische Botschaft, Spreebogen-Park, Kronprinzenbrücke und ein Kindergarten.


Regierungsviertel, Paul-Löbe-Haus
Stephan Braunfels, München/Berlin ©TICKET B

Tour 2: Die neue Museumsinsel Bustransfer und Spaziergang

Die Sanierung des Unesco-Weltkulturerbes Museumsinsel nach dem Masterplan von David Chipperfield ist das größte Berliner Innenstadtprojekt seit der Eröffnung des Potsdamer Platzes. Die Wiedereröffnung des Neuen Museums und der Bau eines neuen, zentralen Eingangsgebäudes, der James-Simon-Galerie, komplettieren das kriegszerstörte Ensemble und weisen den Weg zu einer modernen Museumslandschaft im 21. Jahrhundert. Die Tour wird in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Museen zu Berlin durchgeführt.


Treppenhalle im Neuen Museum
David Chipperfield, London ©Maximilian Meisse

Tour 3: Ein Schnitt durch die Mitte Bustransfer und Spaziergang

Die südliche Friedrichstadt war schon in den Achtzigerjahren Pilgerort für Architekturinteressierte als zentraler Ort der IBA (Internationale Bauausstellung 1984-87). Dreißig Jahre danach entsteht hier wieder etwas Neues – ein selbstbestimmter Ort zum Wohnen und Arbeiten an der ehemaligen Blumenhalle. Der neue, 13-geschossige Medien-Campus des Axel-Springer-Verlages am Checkpoint Charlie setzt hier buchstäblich Maßstäbe. Entlang der Friedrichstraße legen wir einen Schnitt durch die Stadt und beenden die Tour am neuen Quartier am Petriplatz und der Initiative Flussbad Berlin im Herzen der Berliner Mitte.


IBeB – Integratives Bauprojekt am ehemaligen Blumengroßmarkt
ARGE ifau | Heide & von Beckerath, Berlin ©Lichtschwaermer

Tour 4: Europacity Bustransfer und Spaziergang

Nördlich des Berliner Hauptbahnhofs und in unmittelbarer Nähe zum Regierungsviertel entsteht derzeit auf einer Fläche von 40 Hektar ein neues Stadtviertel, das mit Wohnen, Büro und Gewerbe die typische „Berliner Mischung“ aufweist und im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Ökologie beispielhaft werden soll. Mit dem Tour-Total-Hochhaus wurde 2012 das erste Gebäude fertiggestellt. Es folgten das 50hertz-Hauptquartier, welches von der DGNB die Diamant-Zertifizierung erhalten hat, und der an den Berliner Bahnhof angrenzende Kunstcampus. Derzeit sind mehrere Wohnquartiere im Bau.


Europacity, Unternehmenszentrale 50hertz, LOVE architecture and urbanism, Graz und Tour Total
Barkow Leibinger, Berlin ©TICKET B

Tour 5: Zeitgenössischer Wohnungsbau in Kreuzberg Bustransfer und Spaziergang

Nach jahrelanger Stagnation ist der Wohnungsneubau in Berlin wieder in Gang gekommen. Die ersten Projekte, die bezahlbaren Wohnraum geschaffen haben, waren Baugruppeninitiativen, die oft herausragende Architektur hervorgebracht haben. Heute sind auch die Wohnungsbaugesellschaften sowie kleine Unternehmen wieder dabei, Berlins typische Geschichte des innovativen Wohnungsbaus wiederzubeleben.


Am Lokdepot,
robertneun, Berlin, ©Werner Huthmacher

Tour 6: City West Bustransfer und Spaziergang

Das Zentrum im Berliner Westen hatseinen Kern rund um den Bahnhof Zoo und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Durch die Revitalisierung des BIKINI BERLIN und des Zoopalast-Kinos ist eine neue Concept-Mall und Unterhaltungsmeile entstanden. Neben diesen Gebäuden stehen auch das Ludwig-Erhard-Haus und die beiden Hotelneubauten Upper West und Hotel Waldorf Astoria auf dem Programm.


Hotel Upper West, Christoph Langhof und KSP Jürgen Engel
Architekten, Berlin @TICKET B

Tour 7: "Sehfahrt" Bustransfer und Bootsfahrt

Erleben Sie Berlin vom Wasser aus – auf einer Architekturführung mit dem Boot. Unsere Bootsfahrt von West nach Ost startet am Schloss Charlottenburg und führt über Schloss Bellevue, die Europacity, das Regierungsviertel und die Museumsinsel zum Berliner Dom und dem Humboldtforum, dem wiederaufgebauten Berliner Schloss.


Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
Stephan Braunfels, München/Berlin ©TICKET B

Tour 8 A: EUREF-Campus Spaziergang

Die denkmalgeschützten Bauten des berühmten Architekten Alfred Messel und außergewöhnliche Architektur werden auf dem EUREF-Campus in besonderer Weise verknüpft und prägen den Charakter des Geländes. Die vorhandenen Backsteingebäude wurden unter Aspekten des Denkmalschutzes und der Energieeffizienz saniert. Sämtliche Neubauten werden in die bestehenden Strukturen integriert und als zertifizierte „Green Buildings“ realisiert. Der EUREF-Campus ist heute ein Referenzort für die Smart-City-Strategie des Landes Berlin. Im Rahmen der Tour werden auch auf dem Campus angesiedelte Experten zu den Themen Energie und Gebäudeautomation eingebunden.


EUREF-Campus
©Ricarda Spiegel EUREF AG

Tour 8 B: EUREF-Campus Spaziergang mit Gasometerbesteigung

Wer schwindelfrei ist und keine Höhenangst hat, kann nach der Campustour den 78 m hohen Gasometer auf dem Gelände erklimmen. Der Guide führt Sie sicher über die 420 Stufen auf den obersten Ring des Gasometers – vorbehaltlich geeigneter Wetterlage.


Campus c, Ricarda Spiegel EUREF AG
@INPOLIS/goenz.com

Zertifizierung

Die Veranstaltung ist bei den unten stehenden Architektenkammern als Fortbildungsveranstaltung angefragt. Sobald uns eine Rückmeldung vorliegt, erfahren Sie hier mehr!

  • Die Architektenkammer Baden-Württemberg hat die Veranstaltung mit 4 Unterrichtsstunden anerkannt. 
  • Die Architektenkammer Berlin 
  • Die Architektenkammer Brandenburg hat die Veranstaltung als Fortbildungsveranstaltung anerkannt.
  • Die Architektenkammer Bremen hat die Veranstaltung als Fortbildung anerkannt.  
  • Die Architektenkammer Hessen hat die Veranstaltung mit 5 Pflichtfortbildungspunkten anerkannt.
  • Die Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern hat die Veranstaltung mit 5,5 Fortbildungsstunden anerkannt
  • Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen 
  • Die Architektenkammer Rheinland-Pfalz 
  • Die Architektenkammer des Saarlandes  hat die Veranstaltung mit 5 Fortbildungspunkten anerkannt.
  • Die Architektenkammer Sachsen  hat die Veranstaltung als Fortbildungsveranstaltung anerkannt.
  • Die Architektenkammer Schleswig-Holstein  hat die Veranstaltung mit 9 Unterrichtseinheiten anerkannt.
  • Die Architektenkammer Thüringen  hat die Veranstaltung mit 9 Fortbildungsstunden anerkannt. 

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