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g-Wert

Der g-Wert ist ein Maß für die Durchlässigkeit von transparenten Bauteilen (Energiedurchlassgrad. ) Und bezeichnet den Gesamtgrad des Energiedurchlasses. Dieser gibt an, welcher Anteil der Energie z. B. durch Sonneneinstrahlung nach innen gelangen kann und dort zur Erwärmung beiträgt. Der g-Wert als Gesamtenergiedurchlassgrad ist die Summe aus der direkten Transmission solarer Strahlung, sowie der sekundären Wärmeabgabe nach innen durch Strahlung und Konvektion. Verlust entsteht durch Reflexion oder Absorption vom oder am transparenten Bauteil. Der g-Wert wird anteilig ausgedrückt. So entspricht ein g-Wert von 0,5 einem Gewinn von 50 % der einstrahlenden Energie.

Gisbau/Giscode

GISBAU ist das Gefahrstoffinformationssystem der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft. Die Gisbau-Codes basieren auf dem Gedanken, Produkte mit vergleichbarer Gesundheitsgefährdung und demzufolge identischen Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln zu Gruppen zusammen zu fassen. Dadurch wird die Vielzahl chemischer Produkte auf wenige Produktgruppen reduziert. Die Codierungen selbst, die auf den Herstellerinformationen (Sicherheitsdatenblätter, Technische Merkblätter) und auf den Gebindeetiketten aufgebracht sind, ordnen das eingesetzte Produkt eindeutig einer Produktgruppe zu. (Quelle: BG Bau)

Glanz

Glanz ist die optische Eigenschaft einer Oberfläche, auftreffendes Licht gerichtet zu reflektieren. Somit ist Glanz wie Farbe ein Sinneseindruck. Ist der Glanz wie etwa bei Metallen, Glas oder Fett nicht natürlich vorhanden, so kann dieser durch Glasieren, Polieren oder Lackieren erzielt werden. Matte Flächen spiegeln das Licht nicht oder geben es nur diffus wider. Zwischen einer hochglänzenden und einer matten Oberfläche gibt es verschiedene Abstufungen wie beispielweise glänzend, seidenglänzend und seidenmatt. Besonders bei den Dispersionsfarben wird diesbezüglich eine einheitliche Definition angestrebt. Visuell bedient man sich dabei Glanzgradkarten oder -skalen. Die unterschiedlichen Glanzstufen finden sich in verschiedenen Normen wieder. So reicht die europäische Norm (EN) 13300 für wasserhaltige Beschichtungsstoffe von glänzend, mittlerer Glanz, matt bis hin zu stumpfmatt.

Glasgewebe

Textilglasfaser auf Basis von natürlichem Quarzsand. Aus dieser Basis wird das Rohmaterial für die Produktion von Glasgewebe, die sogenannten Pellets oder Glasstäbe, hergestellt. Bei der Herstellung der Textilglasfaser werden diese Pellets oder Glasstäbe eingeschmolzen. Im Düsenziehverfahren werden Fasern in exakt vorbestimmter Stärke gezogen und im Spinntrichter zum sogenannten Vorgarn geflochten. In zahlreichen Webstrukturen wird dieses Vorgarn zum eigentlichen Glasgewebe mit seinen unterschiedlichsten Dessins verarbeitet.

Glasgewebe VG - vorgrundiert

Glasgewebe, das in der Produktion mit einer speziellen, pigmentierten Appretur (>> Appretur) ausgerüstet wird. Diese besondere Ausrüstung dient der schnelleren Fertigstellung der Schlussbeschichtung, speziell bei Großobjekten.

Glasgewebe VG K

Glasgewebe, das in der Produktion mit einer speziellen, pigmentierten Appretur und zusätzlicher rückseitiger, wasseraktivierbarer Kleberschicht ausgerüstet wird. >> Glasgewebe VG

Grundierung/Grundbeschichtung

Oder auch "Grundanstrich", ist der Sammelbegriff für verschiedene Arten von Grundbeschichtungen, die pigmentiert oder unpigmentiert, lösemittel- oder wasserbasiert sein können und hierbei ein- oder mehrschichtig aufgetragen werden. Ganz allgemein haben Grundierungen die Aufgabe, eine dauerhafte Verbindung zwischen dem Untergrund und den weiteren (Deck-) Beschichtungen herzustellen. Darüber hinaus erfüllen viele Grundierungen noch weitere Eigenschaften wie z. B. Reduzierung der Saugfähigkeit, Verhinderung der Rostbildung, Absperren des Untergrundes u. Ä.

Gussasphaltestrich

Gussasphaltestrich (GE) besteht aus dem Bindemittel Bitumen und Mineralstoffen. Es können natürliche und künstlich hergestellte Mineralstoffe eingesetzt werden. Die Mineralstoffe sind Füller, Sand, Splitt und Kies. Eigenschaften: meist auf Papiertrennlage, hohlraumfrei, wasserdicht, unempfindlich gegenüber Wasser, nahezu dampfdiffusionsdicht, schwerentflammbar B1, fugenlose Verlegung auch in größeren Flächen möglich. Bedingt beschichtungsfähig sind GE der Güteklassen GE 10 und GE 15.