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Fissler, Hoppstädten-Weiersbach

Nicht wegstreichen, sondern betonen!

Bautafel

Standort Harald-Fissler-Str. 10, 55768 Hoppstädten-Weiersbach

Bauherr Fissler GmbH Hoppstädten-Weiersbach

Planung Fissler GmbH Abteilung Instandhaltung Idar-Oberstein

Farbentwurf Brillux Farbstudio Münster

Ausführung Malergeschäft Schüller GmbH Niederbrombach

  • <p>Vorher: Dezente Farbe, schlichte Gestaltung und ein etwas verloren wirkendes Logo.</p>

    Vorher: Dezente Farbe, schlichte Gestaltung und ein etwas verloren wirkendes Logo.

  • <p>Nachher: Der Gebäudekomplex erstrahlt selbstbewusst in den Firmenfarben.</p>

    Nachher: Der Gebäudekomplex erstrahlt selbstbewusst in den Firmenfarben.

  • <p>Das 116 x 30 m große Logistikzentrum ist das Herzstück der Gestaltung. Der Baukörper macht mit seiner freundlichen, modernen Gestaltung auf die Firma und den Standort aufmerksam.</p>

    Das 116 x 30 m große Logistikzentrum ist das Herzstück der Gestaltung. Der Baukörper macht mit seiner freundlichen, modernen Gestaltung auf die Firma und den Standort aufmerksam.

  • <p>Die Firmenfarbe Rot sorgt für den Wiedererkennungswert. Es strahlt Selbstbewusstsein und einen Hauch von Exklusivität aus, genau wie die Produkte, die von hier weltweit vertrieben werden. Das Logo wurde sichtbar integriert.</p>

    Die Firmenfarbe Rot sorgt für den Wiedererkennungswert. Es strahlt Selbstbewusstsein und einen Hauch von Exklusivität aus, genau wie die Produkte, die von hier weltweit vertrieben werden. Das Logo wurde sichtbar integriert.

  • <p>Bei der Farbwahl wurde neben dem Rot auch das Material der Produkte, die Farbe der Gußtöpfe und der Edelstahloberflächen, aufgenommen. Diese Graunuancen ergänzen das Rot und lassen es strahlen.</p>

    Bei der Farbwahl wurde neben dem Rot auch das Material der Produkte, die Farbe der Gußtöpfe und der Edelstahloberflächen, aufgenommen. Diese Graunuancen ergänzen das Rot und lassen es strahlen.

  • <p>Die Bänder folgen der senkrechten Profilierung der Verkleidung. Großer Wert wurde darauf gelegt, dass direkt an den Gebäudeecken kein Farbwechsel erfolgt, sondern leicht versetzt auf der Längsfassade.</p>

    Die Bänder folgen der senkrechten Profilierung der Verkleidung. Großer Wert wurde darauf gelegt, dass direkt an den Gebäudeecken kein Farbwechsel erfolgt, sondern leicht versetzt auf der Längsfassade.

  • <p>So wird das Gebäude aus jedem Blickwinkel interessant und immer wieder anders. Die Farben, die Dynamik und der Wechsel der Gestaltung ziehen die Blicke auf sich.</p>

    So wird das Gebäude aus jedem Blickwinkel interessant und immer wieder anders. Die Farben, die Dynamik und der Wechsel der Gestaltung ziehen die Blicke auf sich.

  • <p>Der Giebel steht wie ein „Fels in der Brandung“.</p>

    Der Giebel steht wie ein „Fels in der Brandung“.

  • <p>Das vorgelagerte Kundendienstzentrum ist im Rahmen der Sanierung farblich integriert worden. Hier ist das Weiß die vorherrschende Fassadenfarbe. Das Rot wurde hier lediglich als Akzent eingesetzt.</p>

    Das vorgelagerte Kundendienstzentrum ist im Rahmen der Sanierung farblich integriert worden. Hier ist das Weiß die vorherrschende Fassadenfarbe. Das Rot wurde hier lediglich als Akzent eingesetzt.

  • <p>Das dunkle Grau der Bänder am Logistikzentrum war in den dunkel wirkenden Glasflächen bereits vorhanden. Der helle Grauton wiederholt sich im Bereich der Attika, des Sockels und der Verladerampe.</p>

    Das dunkle Grau der Bänder am Logistikzentrum war in den dunkel wirkenden Glasflächen bereits vorhanden. Der helle Grauton wiederholt sich im Bereich der Attika, des Sockels und der Verladerampe.

Die 1845 in Idar-Oberstein gegründete Fissler GmbH steht seit Jahrzehnten für qualitativ hochwertiges Kochgeschirr, das sich durch präzise Verarbeitung, hohen Gebrauchsnutzen und stilvolles Design „Made in Germany“ auszeichnet.

1973 wurde im rheinland-pfälzischen Hoppstädten-Weiersbach ein zweites Werk mit einer Fertigungsfläche von 11.000 m² eröffnet. Hier befindet sich neben der Kundendienstzentrale auch das weithin sichtbare Logistikzentrum der Firma. Der 116 x 30 m große Kubus, ganz in der Nähe der Bahnlinie gelegen, ist mit seinen 41 m Höhe nicht zu übersehen.

Die Beschichtung der profilierten Metallverkleidung war langsam in die Jahre gekommen. Eine Sanierung war unumgänglich. Aber was macht man mit einem solchen „großen Klotz“, der eigentlich nur ein Zweckbau ist? Einfach unauffällig anstreichen? Versuchen, ihn „wegzustreichen“? Nein, dazu war er einfach zu groß, zu dominant. Warum also diesen Bau nicht als Werbeträger nutzen, um auf die Firma aufmerksam zu machen?

Es entstanden mehrere Entwürfe, die vor allem die Firmenfarbe Rot aufnehmen und das Logo sichtbar integrieren. Bei der Farbwahl ist neben dem Rot auch das Material der Produkte, die Farbe der Gußtöpfe und der Edelstahloberflächen aufgegriffen.

Doch wie kann man diese Aspekte an einer 9.600 m² großen profilierten Metallfassade umsetzen? Sehr schnell war klar, dass man diesen Baukörper nur mittels senkrechter Bänder gliedern kann, die dem Lauf der Profilierung folgen. Wichtig war, dass die Farbwechsel nicht direkt an den Gebäudeecken erfolgten, sondern leicht versetzt auf der Fassade. Der Schriftzug wurde nachträglich aufgesetzt. Die Flächen sind so gewählt, dass sie augenscheinlich im Blickwinkel des Betrachters liegen.

Das vorgelagerte Kundendienstzentrum ist im Rahmen der Sanierung farblich integriert worden. Die vorherrschende Fassadenfarbe ist ein zurückhaltendes Weiß. Das Rot wiederholt sich im Bereich der Fenster, der Grauton im Bereich der Attika, des Sockels und der Verladerampe.

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