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Einfamilienhaus, Wettenberg

Grobe Besenstrichoptik für eine markante Fassadenwirkung

Bautafel

Standort Wettenberg, Hessen

Planung studio aw. GmbH, Gießen

Ausführung Krasko GmbH, Frankfurt

  • <p>Optischer Bruch mit der geradlinigen Kubusarchitektur: Mit der Besenstrichoptik schuf die Krasko GmbH in einer grob belassenen Oberflächenbeschaffenheit eine außergewöhnliche Gebäudehülle.</p>

    Optischer Bruch mit der geradlinigen Kubusarchitektur: Mit der Besenstrichoptik schuf die Krasko GmbH in einer grob belassenen Oberflächenbeschaffenheit eine außergewöhnliche Gebäudehülle.

  • <p>Oberflächengestaltung in Anklang an einen Felsen in der Wettenberger Hanglage: Mit der Putz-Strukturbürste erstellten die Verarbeiter/-innen die markanten Strukturbahnen in dem Mineral-Leichtputz. Zuvor hatte die Krasko GmbH das Brillux WDVS MW Top mineralisch mit dem WDVS Pulverkleber armiert.</p>

    Oberflächengestaltung in Anklang an einen Felsen in der Wettenberger Hanglage: Mit der Putz-Strukturbürste erstellten die Verarbeiter/-innen die markanten Strukturbahnen in dem Mineral-Leichtputz. Zuvor hatte die Krasko GmbH das Brillux WDVS MW Top mineralisch mit dem WDVS Pulverkleber armiert.

  • <p>Feinkörnige Kratzputzkontraste in den überdachten Bereichen: Im Gegensatz zu den Besenstrichflächen erstellte die Krasko GmbH dort den Oberputz mit Rausan. Vorausgegangen war die Behandlung mit Putzgrundierung 3710. Die Schlussbeschichtung erfolgte mit Evocryl in Weiß.</p>

    Feinkörnige Kratzputzkontraste in den überdachten Bereichen: Im Gegensatz zu den Besenstrichflächen erstellte die Krasko GmbH dort den Oberputz mit Rausan. Vorausgegangen war die Behandlung mit Putzgrundierung 3710. Die Schlussbeschichtung erfolgte mit Evocryl in Weiß.

  • <p>Die Perspektive zählt: Während die Fassadenflächen im Schatten eher gedeckt wirken, bringt Streiflicht die groben Besenstrichstrukturen zutage. Genau diese belassene Optik in Anklang an eine handwerkliche Schaffenskraft sollte nach den Planungen des Architekturbüros studio aw. aus Gießen entstehen.</p>

    Die Perspektive zählt: Während die Fassadenflächen im Schatten eher gedeckt wirken, bringt Streiflicht die groben Besenstrichstrukturen zutage. Genau diese belassene Optik in Anklang an eine handwerkliche Schaffenskraft sollte nach den Planungen des Architekturbüros studio aw. aus Gießen entstehen.

  • <p>Besondere Einstellung der Produkte: Die in dem grauen Intensivfarbton angemischten Produkte, Mineral-Leichtputz sowie Extrasil, wurden zusätzlich mit der TSR-Formel rezeptiert – die Fassadenfarbe darüber hinaus in Protect eingestellt.</p>

    Besondere Einstellung der Produkte: Die in dem grauen Intensivfarbton angemischten Produkte, Mineral-Leichtputz sowie Extrasil, wurden zusätzlich mit der TSR-Formel rezeptiert – die Fassadenfarbe darüber hinaus in Protect eingestellt.

Oberflächen bewusst abseits jeglicher Perfektion: Bei einer Fassadengestaltung an einem Wohnhaus im hessischen Wettenberg war eine grob belassene Besenstrichoptik durch das Gießener Architekturbüro studio aw. gesetzt. In Anklang an das bergige Umfeld sollte das Wohngebäude wie ein grauer Fels aus dem Hang oberhalb der Stadt ragen. Tiefe Rillen und Materialreste verliehen dem Gebäude ein markantes Gesicht, so die Idee.

Nach zahlreichen gemeinsamen Fassadenprojekten holte sich das Architekturbüro die Expertise von Michael Willms hinzu. Der erfahrene Technische Berater von Brillux unterstützte nicht nur bei der Konzeption, sondern schulte die ausführende Krasko GmbH auf einer großen Musterplatte direkt vor Ort und begleitete sie auch bei den ersten Zügen am Gebäude.

Nach der Armierung beschichteten die Verarbeiter/-innen die Außenwandflächen in zwei Arbeitsgängen mit dem Mineral-Leichtputz. Zuerst erstellten sie damit einen glatten Untergrund für den zweiten Arbeitsgang. Nach der Trocknung der ersten Schicht trugen sie den mineralischen Glattputz von Hand auf, durchkämmten ihn mit einer Zahnkelle und modellierten das frische Material anschließend in horizontaler Linie mit der Putz-Strukturbürste 3121 – ganz nach den individuellen Wünschen des Bauherren.

In Anklang an einen rustikalen Stein verarbeiteten die Maler/-innen die silikatbasierte Fassadenfarbe Extrasil in einem dunkelgrauen Farbton im Rollverfahren. Damit die Gebäudehülle bei starker Sonneneinstrahlung nicht zu stark aufheizt, wurde Extrasil mit der TSR-Formel eingestellt.

Als Basis für die Gestaltung diente das Brillux WDVS MW Top. Dafür verklebte das Krasko-Team die MW Top Dämmplatten 3857 mit dem WDVS Pulverkleber 3550 und befestigte sie zusätzlich mit den WDVS Senkdübeln STR U 2G 3811. Auch die Armierung erfolgte mit dem Pulverkleber. Im Kontrast zu den Besenstrichflächen erstellte das Krasko-Team in den überdachten Außenbereichen eine feinkörnige Kratzputzstruktur mit Rausan KR K1 3523, schlussbeschichtet mit Evocryl 200 in Weiß.

„Mit dem gewissen Hang, gerade nicht ganz perfekt zu sein, verleiht die grob belassene Textur der schlichten Architektur eine außergewöhnliche Note.“, sagt Willms. Aus jeder Perspektive entfaltet sie eine andere Wirkung. Streiflicht fördert prägnante Strukturen zutage. Im Schatten hingegen wirkt die Fassade gedeckt.

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