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Koppelweg, Rastede

Der Schokomonolith.

Bautafel

Standort Koppelweg 47, 26180 Rastede

Bauherr Elfie u. Thomas Kämpfer, Rastede

Planung gruppeomp architekten, Rastede

Ausführung Team für Malerarbeiten GmbH, Oldenburg

  • <p>Das Haus verkörpert eine unbeschwerte aber dennoch programmatische &quot;Architektur des aufrechten Gangs&quot;. </p>

    Das Haus verkörpert eine unbeschwerte aber dennoch programmatische "Architektur des aufrechten Gangs".

  • <p> Die Fassade aus schokoladenfarbenem Putz wirkt durch die weißen Fenster relativ zurückhaltend.</p>

    Die Fassade aus schokoladenfarbenem Putz wirkt durch die weißen Fenster relativ zurückhaltend.

  • <p>Gegeneinander verspringende Fensteröffnungen konterkarieren auf überzeugende Weise das eintönige Erscheinungsbild der übrigen Siedlungshäuser.</p>

    Gegeneinander verspringende Fensteröffnungen konterkarieren auf überzeugende Weise das eintönige Erscheinungsbild der übrigen Siedlungshäuser.

  • <p>Ein farbiges Haus, das sich in die von Backsteinen dominierte Wohnsiedlung einfügt und dennoch dagegen behauptet.</p>

    Ein farbiges Haus, das sich in die von Backsteinen dominierte Wohnsiedlung einfügt und dennoch dagegen behauptet.

Das von den Bauherren als "Schokohaus" titulierte Einfamilienhaus steht inmitten eines jener landesweit anzutreffenden Neubaugebiete, deren Bausubstanz sich aus uniform verklinkerten Allerweltshäusern über quadratischem Grundriss zusammensetzt. Gegen die daraus resultierende Gesichtslosigkeit setzt der lange, braun eingefärbte Riegel für eine sechsköpfige Familie ein deutliches und selbstbewusstes Zeichen.

Die Bauherren wünschten sich nämlich ein farbiges Haus, das sich in die von Backsteinen dominierte Wohnsiedlung einfügt und dennoch dagegen behauptet. Die Fassade aus schokoladenfarbenem Putz wirkt auf der Eingangsseite relativ zurückhaltend, während die lange Gartenfront wie ein bewegtes Passepartout zwischen innen und außen zu interagieren beginnt.

Gegeneinander verspringende Fensteröffnungen konterkarieren auf überzeugende Weise das eintönige Erscheinungsbild der übrigen Siedlungshäuser, wobei die Dachform der örtlichen Gestaltungssatzung entspricht. Nach Auszug der Kinder, kann das Haus problemlos in zwei unabhängige Wohneinheiten aufgeteilt werden, ohne dass hierdurch die Signifikanz der Fassade beeinträchtigt würde.

Weil auf fast alle peripheren Einfamilienhaussiedlungen anwendbar, demonstriert das Haus, mit welch einfachen Mitteln Uniformität überwunden werden kann. Mithin verkörpert das Haus, das einen eigentlich schwierigen Farbton regelrecht zum Programm erhoben hat, eine unbeschwerte, aber dennoch programmatische "Architektur des aufrechten Gangs".

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