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Robert Bosch College, Freiburg

Leben und Lernen im Bergdorf.

Bautafel

Standort Karthäuserstraße 119, 79102 Freiburg

Bauherr Robert Bosch Stiftung und die Bosch GmbH, Stuttgart

Planung Peter Kulka Architektur, Köln

Ausführung Ullrich Malerfachbetrieb GmbH, Freiburg

  • <p>Wege und Treppen wurden aus Oberton mit Flusskieseln gegossen und mit Mauern aus Stampfbeton gefasst.</p>

    Wege und Treppen wurden aus Oberton mit Flusskieseln gegossen und mit Mauern aus Stampfbeton gefasst.

  • <p>Die Erschließung der Häuser ist durch die Topografie vorgegeben.</p>

    Die Erschließung der Häuser ist durch die Topografie vorgegeben.

  • <p>Wohnwürfel am Waldrand: Eckloggien und liegende Fenster markieren die Gemeinschaftsräume.</p>

    Wohnwürfel am Waldrand: Eckloggien und liegende Fenster markieren die Gemeinschaftsräume.

  • <p>Obwohl die Häuser von ihrer Kubatur her auf den ersten Blick gleich aussehen, ist jedes unterschiedlich und je nach Hanglage direkt aus dem Gelände über eine Brücke erschlossen.</p>

    Obwohl die Häuser von ihrer Kubatur her auf den ersten Blick gleich aussehen, ist jedes unterschiedlich und je nach Hanglage direkt aus dem Gelände über eine Brücke erschlossen.

  • <p>Aufgebrachter Putz in Besenstrichstruktur in gedeckten Farben.</p>

    Aufgebrachter Putz in Besenstrichstruktur in gedeckten Farben.

  • <p>Die schlichten zweigeschossigen Lehrerhäuser sind über Wege und Brücken erschlossen.</p>

    Die schlichten zweigeschossigen Lehrerhäuser sind über Wege und Brücken erschlossen.

  • <p>Die verschiedenen Erdtöne harmonieren gut miteinander.</p>

    Die verschiedenen Erdtöne harmonieren gut miteinander.

  • <p>Acht Schüler- und Lehrerhäuser umfasst das Wohndorf.</p>

    Acht Schüler- und Lehrerhäuser umfasst das Wohndorf.

Obwohl die Häuser, des United World College von ihrer Kubatur her auf den ersten Blick gleich aussehen, ist jedes unterschiedlich und je nach Hanglage direkt aus dem Gelände oder über eine Brücke erschlossen. Gestalterisch beschränkten sich die Architekten auf wenige Mittel, die den Häusern Plastizität verleihen: den groben, vertikal aufgebrachten Besenstrichputz in gedeckten Farben, die glatt geputzten Faschen und das Spiel der unterschiedlich großen Fenster. Dadurch, dass die einzelnen Volumina zueinander leicht verdreht und über mäandernde Wege miteinander verbunden sind, wirkt kein Haus wie das andere – und das Ensemble wie ein gewachsenes Bergdorf.

 

„Das UWC stellt für uns im Kleinen das dar, wofür Robert Bosch steht: Völkerverständigung, Förderung von Bildung, soziales Engagement“, so die ehemalige Geschäftsführerin der Stiftung Ingried Hamm. Für den Schulbetrieb wurde die denkmalgeschützte Barockanlage vom Freiburger Büro hotz + architekten aufwendig saniert und um ein gläsernes Auditorium mit Mensa und Küche ergänzt. Eingebettet in die Topografie des Ganges entstand zudem nach den Plänen des Kölner Büros Peter Kulka Architektur ein Wohndorf. In den dreigeschossigen Schülerhäusern teilen sich je vier Schüler aus unterschiedlichen Ländern ein Zimmer, pro Wohnetage sind drei Zimmer wie die Flügel einer Windmühle um den Treppenkern angeordnet. Die Gemeinschaftsebene, erkennbar an der Eckloggia und dem großen querliegenden Fenster, befindet sich je nach Hanglage des Hauses im Erdgeschoss oder im zweiten Obergeschoss. In den Zimmern gibt es auf der einen Längswand einen großen abschließbaren Einbauschrank, ins Fußende der Bettkojen sind Regale integriert, jeder Schüler hat seinen eigenen Schreibtisch und einen Stuhl. Das Leben findet in den Gemeinschaftsräumen und im Freien statt, für die Hausaufgaben gibt es Räume in der Schule  - nur so war es möglich, die Häuser so kompakt zu halten.

 

Die zweigeschossigen Lehrerhäuser bieten jeweils zwei getrennte Wohneinheiten, die Lehrer wohnen dort einzeln, in Wohngemeinschaften oder mit ihren Familien. Obwohl die Häuser von ihrer Kubatur her auf den ersten Blick gleich aussehen, ist jedes unterschiedlich und je nach Hanglage direkt aus dem Gelände oder über eine Brücke erschlossen.

Gestalterisch beschränkten sich die Architekten auf wenige Mittel, die den Häusern Plastizität verleihen: den groben, vertikal aufgebrachten Besenstrichputz in gedeckten Farben, die glatt geputzten Faschen und das Spiel der unterschiedlich großen Fenster.

Dadurch, dass die einzelnen Volumina zueinander leicht verdreht und über mäandere Wege miteinander verbunden sind, wirkt kein Haus wie das andere – und das Ensemble wie ein gewachsenes Bergdorf.

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