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Schenefelder Holt 135, Hamburg

Ein tristes Hochhaus bekommt ein neues Gesicht.

Bautafel

Standort Schenefelder Holt 135, 22589 Hamburg

Bauherr Bauverein der Elbgemeinden eG Hamburg

Planung nps tchoban voss I Architektur und Städtebau Hamburg

Ausführung ALAS Hochbau GmbH Hamburg

  • <p>Aus einem eintönig gestapelten Wohnhochhaus mit Gewerbefläche ist ein vitales, vielfältig differenziertes städtebauliches Merkzeichen geworden, das von jeder Seite neue stadtgestalterische Perspektiven bietet.</p>

    Aus einem eintönig gestapelten Wohnhochhaus mit Gewerbefläche ist ein vitales, vielfältig differenziertes städtebauliches Merkzeichen geworden, das von jeder Seite neue stadtgestalterische Perspektiven bietet.

  • <p>Das 14-stöckige Hochhaus vor der energetischen Fassadensanierung.</p>

    Das 14-stöckige Hochhaus vor der energetischen Fassadensanierung.

  • <p>Erst wenn man sich den Fassadenzustand vor und nach der energetischen Sanierung vergegenwärtigt, wird dem Betrachter bewusst, welchen enormen gestalterischen Mehrwert diese Sanierung letztendlich erbracht hat.</p>

    Erst wenn man sich den Fassadenzustand vor und nach der energetischen Sanierung vergegenwärtigt, wird dem Betrachter bewusst, welchen enormen gestalterischen Mehrwert diese Sanierung letztendlich erbracht hat.

  • <p>Nach der Sanierung erhielten Hochhaus und Wirtschaftsgebäude ein gänzlich verändertes Erscheinungsbild.</p>

    Nach der Sanierung erhielten Hochhaus und Wirtschaftsgebäude ein gänzlich verändertes Erscheinungsbild.

  • <p>Ein plastisches Fassadenrelief in Sand-, Rot-, Grau- und Schwarztönen überlagert die Vertikalstruktur der Bestandsfassaden.</p>

    Ein plastisches Fassadenrelief in Sand-, Rot-, Grau- und Schwarztönen überlagert die Vertikalstruktur der Bestandsfassaden.

  • <p>Man stattete das Ensemble mit einer netzartig über die Fassade gelegten Grundstruktur aus einem sandfarbenen Wärmedämm-Verbundsystem aus.</p>

    Man stattete das Ensemble mit einer netzartig über die Fassade gelegten Grundstruktur aus einem sandfarbenen Wärmedämm-Verbundsystem aus.

  • <p>Für die Farbflächen wurden die Farbtöne Braunrot und Bronze gewählt.</p>

    Für die Farbflächen wurden die Farbtöne Braunrot und Bronze gewählt.

  • <p>Alle vorhandenen Fenster mussten durch energetisch,hochwertige Kunststofffenster in passender Profilfarbe ersetzt werden. Nur die Balkonplatten blieben nahezu unverändert. Sie erhielten lediglich einen neuen Farbanstrich im Farbton der WDVS-Flächen.</p>

    Alle vorhandenen Fenster mussten durch energetisch,hochwertige Kunststofffenster in passender Profilfarbe ersetzt werden. Nur die Balkonplatten blieben nahezu unverändert. Sie erhielten lediglich einen neuen Farbanstrich im Farbton der WDVS-Flächen.

  • <p>Die bisher ungedämmten Fassaden wurden mit neuen Dämmungen in unterschiedlichen Dämmstärken ausgestattet.</p>

    Die bisher ungedämmten Fassaden wurden mit neuen Dämmungen in unterschiedlichen Dämmstärken ausgestattet.

  • <p>Die nicht bodentiefen Fenster bekamen schwarze Brüstungen aus Aluminiumverbundplatten.</p>

    Die nicht bodentiefen Fenster bekamen schwarze Brüstungen aus Aluminiumverbundplatten.

In Hamburg-Iserbrook wurde ein 14-geschossiges Hochhaus aus den 70er-Jahren einer energetischen Fassadensanierung unterzogen und revitalisiert. Dafür mussten einige Bauteile der Fassade (Fenster, Sparverblender, Dachattiken und Balkongeländer) ebenso entfernt werden wie das vorhandene Vordach und der Zugang zum Eingangsbereich. Weitere Abbruchmaßnahmen erfolgten im Erd- und Untergeschoss für die Umnutzung bestehender Gewerbeflächen.

Die bisher ungedämmten Fassaden wurden mit neuen Dämmungen in unterschiedlichen Dämmstärken ausgestattet. Dabei erhielten Hochhaus und Wirtschaftsgebäude ein gänzlich verändertes Erscheinungsbild. Ein plastisches Fassadenrelief in Sand-, Rot-, Grau- und Schwarztönen überlagert die Vertikalstruktur der Bestandsfassaden.

Man stattete das Ensemble mit einer netzartig über die Fassade gelegten Grundstruktur aus einem sandfarbenen Wärmedämm-Verbundsystem aus (WDVS, D=26 cm). Diese Grundstruktur umgreift die verbliebenen Flächen, welche aus farbigen Aluminiumverbundplatten sowie Fenstern und Loggien bestehen. Die Elemente aus Aluminium wurden als vorgehängtes und hinterlüftetes Fassadensystem ausgeführt (Dämmstärke 16 cm).

Für die Farbflächen wurden die Farbtöne Braunrot und Bronze gewählt. Die nicht bodentiefen Fenster bekamen schwarze Brüstungen aus Aluminiumverbundplatten (Dämmstärke 14 cm). Die tiefer liegenden Fassaden der Loggien wurden mit WDVS in 6 bzw. 10 cm Stärke verkleidet. Alle vorhandenen Fenster mussten durch energetisch,hochwertige Kunststofffenster in passender Profilfarbe ersetzt werden. Nur die Balkonplatten blieben nahezu unverändert. Sie erhielten lediglich einen neuen Farbanstrich im Farbton der WDVS-Flächen.

Erst wenn man sich den Fassadenzustand vor und nach der energetischen Sanierung vergegenwärtigt, wird dem Betrachter bewusst, welchen enormen gestalterischen Mehrwert diese Sanierung letztendlich erbracht hat. Aus einem eintönig gestapelten Wohnhochhaus mit Gewerbefläche ist ein vitales, vielfältig differenziertes städtebauliches Merkzeichen geworden, das von jeder Seite neue stadtgestalterische Perspektiven bietet.

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