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SAP-Niederlassung, St. Ingbert

Ein Verwaltungsneubau als Landschaftsrampe.

Bautafel

Standort Neue Bahnhofstraße, 66386 St. Ingbert

Bauherr SAP Deutschland AG & Co. KG, Walldorf

Planung Architekturbüro Professor Wolfgang Kergaßner, Ostfildern

Ausführung Malerwerkstätten M. Dörr GmbH, St. Ingbert und Malerbetrieb Michael Hall, St. Ingbert und Hans Jung GmbH Malerbetrieb Bautenschutz, St. Ingbert

  • <p>Die Bürobereiche bestechen durch gestalterische Zurückhaltung.</p>

    Die Bürobereiche bestechen durch gestalterische Zurückhaltung.

  • <p>Einrichtung und Möbel wurden auf die Farbgestaltung abgestimmt.</p>

    Einrichtung und Möbel wurden auf die Farbgestaltung abgestimmt.

  • <p>Durch großzügige Verglasungen hat man in den meisten Bereichen des Gebäudes einen direkten Bezug zur Parkanlage.</p>

    Durch großzügige Verglasungen hat man in den meisten Bereichen des Gebäudes einen direkten Bezug zur Parkanlage.

  • <p>Grüne Akzente ziehen sich durch das gesamte Gebäude.</p>

    Grüne Akzente ziehen sich durch das gesamte Gebäude.

  • <p>Die gestalterische Zurückhaltung in den Bürobereichen fördert die Individualität am Arbeitsplatz, sodass Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz persönlich gestalten können.</p>

    Die gestalterische Zurückhaltung in den Bürobereichen fördert die Individualität am Arbeitsplatz, sodass Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz persönlich gestalten können.

  • <p>Grün und Weiß sind die dominanten Farben im Gebäude – in der Kantine sorgen sie für ein fröhliches Ambiente.</p>

    Grün und Weiß sind die dominanten Farben im Gebäude – in der Kantine sorgen sie für ein fröhliches Ambiente.

  • <p>Das architektonische Konzept zielte darauf ab, das Gefühl, sich in der Natur zu befinden, erfahrbar zu machen.</p>

    Das architektonische Konzept zielte darauf ab, das Gefühl, sich in der Natur zu befinden, erfahrbar zu machen.

  • <p>Der parkartige Charakter wurde auch auf das architektonische Konzept übertragen.</p>

    Der parkartige Charakter wurde auch auf das architektonische Konzept übertragen.

Der Kern des parkartigen Geländes ist eine alte, herrschaftliche Villa aus der Gründerzeit. Um diesen dreigeschossigen Bau herum entstanden, einhergehend mit dem enormen Wachstum des Konzerns, immer weitere Nebengebäude.

Tatsächlich nimmt man – von Südwesten kommend – zunächst nur das begrünte Flachdach des Neubaus wahr. Es erhebt sich hier tischartig über das Gelände – eine etwas über 100 m lange Rampe führt daneben hinab. Obwohl diese Wegachse über den Neubau hinweg läuft, teilt sie die Erweiterung in zwei Bereiche: Auf der linken, nordwestlichen Seite liegt der y-förmige, zweigeschossige Verwaltungsneubau, rechts davon schließt sich der Kantinen- und Tagungsbereich an.

Die unterschiedliche Nutzung der Gebäudeflügel ist auch an der Fassadengestaltung ablesbar: Während die Essensausgabe von außen mit unbehandelter Tiroler Tanne blockhausartig beplankt wurde, kennzeichnet den Bürotrakt eine geschosshohe Glasfassade, unterbrochen von einem durchlaufenden Balkon.

Das architektonische Konzept zielte darauf, den parkartigen Charakter inklusive des reichhaltigen Baumbestandes zu erhalten und damit das Gefühl, sich in der Natur zu befinden, auch in den Innenräumen erfahrbar zu machen. Ebenfalls war den Architekten wichtig, dass alle weißen Flächen, insbesondere alle Innenwände, eine identische Haptik aufweisen. Ihre Wahl fiel auf das stumpfmatte Superlux ELF 3000.

Bedeutsam war ihnen insbesondere eine Homogenität zwischen den im Inneren und den außerhalb gelegenen Untersichten der weiten Dachüberstände, welche im Sommer eine passive Sonnenschutzfunktion bieten. Die gestalterische Zurückhaltung in den Bürobereichen fördert zudem die Individualität am Arbeitsplatz. Es ist ausdrücklich erwünscht, dass die Mitarbeiter ihren persönlichen Bereich mit Postern, Kalendern und Fotos dekorieren.

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