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Wasserschloss, Ostbevern

Das Wasserschloss Loburg erhält neobarocken Glanz zurück.

Bautafel

Standort Loburg 15, 48346 Ostbevern

Bauherr Bistum Münster, Bischöfliches Generalvikariat, Münster

Planung Fritzen + Müller-Giebeler Architekten BDA, Ahlen

Ausführung Malerbetrieb Witte, Warendorf

  • <p>Bei der Renovierung erhielt das Gebäude seine geschichtliche Baustruktur zurück.</p>

    Bei der Renovierung erhielt das Gebäude seine geschichtliche Baustruktur zurück.

  • <p>Die Eingangshalle vor der Renovierung.</p>

    Die Eingangshalle vor der Renovierung.

  • <p>Die Eingangshalle nach der Renovierung. Von unebenen Untergründen zu perfekten, glatten Oberflächen.</p>

    Die Eingangshalle nach der Renovierung. Von unebenen Untergründen zu perfekten, glatten Oberflächen.

  • <p>Ansicht der oberen Etage.</p>

    Ansicht der oberen Etage.

  • <p>Durch die Spachtelvlies-Einbettung konnte an zahlreichen Wänden und Decken ein kompletter Arbeitsgang eingespart und der Schleifaufwand erheblich reduziert werden.</p>

    Durch die Spachtelvlies-Einbettung konnte an zahlreichen Wänden und Decken ein kompletter Arbeitsgang eingespart und der Schleifaufwand erheblich reduziert werden.

  • <p>Der Treppenaufgang nach der ca. 1 Jahr andauernden Renovierung des Hauses.</p>

    Der Treppenaufgang nach der ca. 1 Jahr andauernden Renovierung des Hauses.

  • <p>Auch die Kapelle des Wasserschlosses strahlt nach der Renovierung in neuem Glanz.</p>

    Auch die Kapelle des Wasserschlosses strahlt nach der Renovierung in neuem Glanz.

  • <p>Dank Hydro-PU-XSpray und XVLP-Spritztechnologie haben auch alle Holzflächen wie Türen und Fußleisten wieder perfekte Oberflächen.</p>

    Dank Hydro-PU-XSpray und XVLP-Spritztechnologie haben auch alle Holzflächen wie Türen und Fußleisten wieder perfekte Oberflächen.

  • <p>Vom Rittergut zum bischöflichen Internatsgymnasium: Die großen Räume werden als Speiseräume genutzt.</p>

    Vom Rittergut zum bischöflichen Internatsgymnasium: Die großen Räume werden als Speiseräume genutzt.

  • <p>Anlass zur Renovierung war die Einführung des Ganztages am Gymnasium Collegium Johanneum. Das Schloss beherbergt unter anderem die dafür nötige Schulkantine.</p>

    Anlass zur Renovierung war die Einführung des Ganztages am Gymnasium Collegium Johanneum. Das Schloss beherbergt unter anderem die dafür nötige Schulkantine.

Fast ein Jahr lang wurde das Wasserschloss Loburg in Ostbevern renoviert. Bei insgesamt 4.500 qm Wand- und Deckenflächen, die zu spachteln und anschließend zu beschichten waren, setzte Malermeister Georg Witte aus Warendorf auf rationelle Brillux Produkte und Spachtel­vlies-Einbettung.

Vom Rittergut zum bischöflichen Internatsgymnasium: Das Wasserschloss Loburg blickt auf eine lange Geschichte zurück. Und die beginnt mit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1294. Aus dem 15. Jahrhundert stammen Aufzeichnungen, die dokumentieren, dass ein alter Schulzenhof zum befestigten Rittergut mit breiter Gräfte ausgebaut wurde. Über 200 Jahre später, im Jahr 1760, wurde die reparaturbedürftige Burg dann abgerissen. Sechs Jahre danach beauftragte der damalige Eigentümer den bekannten westfälischen Baumeister Johann Conrad Schlaun mit dem Bau eines zweistöckigen Barock­schlosses mit Mansarddach, ovalem Hofraum und breiten Gräften. Im Jahr 1899 sorgte ein Blitz­schlag dafür, dass die Loburg bis auf ihre Grundmauern niederbrannte. Doch nur ein Jahr später errichtete der Architekt Hermann Schaedler aus Hannover ein neues Bauwerk, dessen neobarocker Stil sich an das Original anlehnte, jedoch beinahe doppelt so groß wurde.

1948, nach Ende des Krieges, den die Loburg unbeschadet überstanden hatte, wurden hier Flüchtlinge einquartiert. Zu dieser Zeit war das bischöfliche Generalvikariat auf der Suche nach größeren Räumlichkeiten für die bis dahin in Wadersloh angesiedelte bischöfliche Schule und das Knabenkonvikt. 1951 fiel die Entscheidung, das Schloss Loburg an das Bistum Münster zu verpachten, von dem es auch heute noch genutzt wird. Denn seither beherbergt das Wasserschloss das Collegium Johanneum, ein freies bischöfliches Internatsgymnasium mit staatlicher Aner­kennung. Das Internat verfügt über insgesamt 70 Internatsplätze für Jungen und mittlerweile auch über 70 für Mädchen.

Vom Keller bis zum Dachgeschoss in den vergangenen Jahren wurde die Loburg nach und nach renoviert. Anlass war die Einführung des Ganztages für das Gymnasium Collegium Johanneum und die schulische Nutzung des Schlossgebäudes für das Ganztagsangebot.

Dabei erhielt das Gebäude in zahlreichen Bereichen wieder seine geschicht­liche Baustruktur zurück, etwa indem getrennte Räume wieder miteinander verbunden wurden. Den Zuschlag für die Malerarbeiten erhielt der Malerbetrieb Witte aus Warendorf und damit den Auftrag, 4.500 qm Wand- und Deckenflächen, 200 qm Holzfenster, 420 qm Fensterläden, 400 qm Türen und 600 laufende Meter Fußleisten zu beschichten.

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