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Bundesstraße, Hamburg

Warm eingepackt- und groß in Form.

Bautafel

Standort Bundesstr. 85-93, Gustav-Falke-Straße 5-13, Garbenstraße 3-12, 20114 Hamburg

Bauherr Wohnungsgenossenschaft von 1904 e. G. Hamburg

Farbentwurf Brillux Farbstudio Hamburg

Ausführung Preusse Baubetriebe GmbH Hamburg

  • <p>Der Innenhof verbindet moderne und historisierende Fassadengliederungselemente – und schafft den Rahmen für einen neuen Bewohnerfreiraum im Grünen.</p>

    Der Innenhof verbindet moderne und historisierende Fassadengliederungselemente – und schafft den Rahmen für einen neuen Bewohnerfreiraum im Grünen.

  • <p>Bestandsaufnahme der Bundesstraße vor der Sanierung.</p>

    Bestandsaufnahme der Bundesstraße vor der Sanierung.

  • <p>Farbentwurf aus dem Brillux Farbstudio in Hamburg</p>

    Farbentwurf aus dem Brillux Farbstudio in Hamburg

  • <p>Farbentwurf aus dem Brillux Farbstudio in Hamburg</p>

    Farbentwurf aus dem Brillux Farbstudio in Hamburg

  • <p>Nach außenseitiger Wärmedämmung wurden die umlaufenden Gesimsbänder als prägende Gestaltungselemente rekonstruiert – nun aber mit verbessertem Taubenschutz.</p>

    Nach außenseitiger Wärmedämmung wurden die umlaufenden Gesimsbänder als prägende Gestaltungselemente rekonstruiert – nun aber mit verbessertem Taubenschutz.

  • <p>Die Entscheidung für die rotbunten Klinkerflächen hatte auch wirtschaftliche Gründe: Der schlagfeste, langlebige Stein ist besonders gut zu reinigen und schreckt Graffiti-Sprayer ab.</p>

    Die Entscheidung für die rotbunten Klinkerflächen hatte auch wirtschaftliche Gründe: Der schlagfeste, langlebige Stein ist besonders gut zu reinigen und schreckt Graffiti-Sprayer ab.

  • <p>Nach außenseitiger Wärmedämmung wurden die umlaufenden Gesimsbänder als prägende Gestaltungselemente rekonstruiert – nun aber mit verbessertem Taubenschutz.</p>

    Nach außenseitiger Wärmedämmung wurden die umlaufenden Gesimsbänder als prägende Gestaltungselemente rekonstruiert – nun aber mit verbessertem Taubenschutz.

  • <p>Die neuen straßenseitigen Vorstellbalkone werten die Wohnqualität auf – und durch ihre gekonnte farbige Abstimmung auch das Fassadenbild.</p>

    Die neuen straßenseitigen Vorstellbalkone werten die Wohnqualität auf – und durch ihre gekonnte farbige Abstimmung auch das Fassadenbild.

  • <p>Hart gebrannte Klinkerriemchen geben den Erdgeschossbereichen eine wertige und neue, visuell spannende Aussage. Die Eingangstüren wurden nach historischen Vorbildern rekonstruiert.</p>

    Hart gebrannte Klinkerriemchen geben den Erdgeschossbereichen eine wertige und neue, visuell spannende Aussage. Die Eingangstüren wurden nach historischen Vorbildern rekonstruiert.

  • <p>Die neuen straßenseitigen Vorstellbalkone werten die Wohnqualität auf – und durch ihre gekonnte farbige Abstimmung auch das Fassadenbild.</p>

    Die neuen straßenseitigen Vorstellbalkone werten die Wohnqualität auf – und durch ihre gekonnte farbige Abstimmung auch das Fassadenbild.

  • <p>Hart gebrannte Klinkerriemchen geben den Erdgeschossbereichen eine wertige und neue, visuell spannende Aussage.</p>

    Hart gebrannte Klinkerriemchen geben den Erdgeschossbereichen eine wertige und neue, visuell spannende Aussage.

Technisch auf der Höhe der Zeit und energetisch effizient, nachhaltig wirtschaftlich und dazu noch mit ästhetischem Mehrwert für die Nutzer und das Quartier – ist das nicht ein bisschen viel verlangt von einer einzigen Bestandssanierung? Die umfangreiche Modernisierung eines Wohnkomplexes aus den 1920er-Jahren in der Hamburger Bundesstraße stellte sich dieser Herausforderung.

Vieles ist außergewöhnlich an diesem zwischen 1920 und 1925 erbauten Objekt. Schon die schiere Ausdehnung des 5-geschossigen Baukörpers mit insgesamt 211 Wohnungen beeindruckt. Auch die ursprüngliche Fassadengestaltung fällt aus der Norm der umgebenden Klinkerbauten: Sie war gänzlich in Putz gehalten und grenzte sich von der Backsteinoptik der Nachbargebäude ab.

Die Besitzerin des Wohnkomplexes, die Wohnungsgenossenschaft von 1904 e. G., legte noch einen Superlativ darauf. Ziel war, bei der 2007 begonnenen Modernisierung in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Gestaltung und Nachhaltigkeit Maßstäbe zu setzen. Dafür nahm die Bauherrin ordentlich Geld in die Hand: Mit einem Investitionsvolumen von rund 8,3 Millionen Euro ließ sie u. a. das Dach neu eindecken, neue schall- und wärmeisolierte Fenster in allen Wohnungen einbauen, die Fassade mit einem Brillux Wärmedämm-Verbundsystem I ausrüsten, die Treppenhäuser neu gestalten und auf der Innenhofseite zur Unterstützung der Warmwasserbereitung eine Solaranlage aufs Dach montieren.

Über dieses Objekt wurde in den Fachzeitschriften Mappe und BundesBauBlatt berichtet:

Mappe Artikel ansehen (PDF)

BundesBauBlatt Artikel ansehen (PDF)

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