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31. Mai 2016 Nachmittagsarchitektur in Neuss

  • Nachmittagsarchitektur in Neuss
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Die Stadt Neuss, logistisch günstig am Rhein gelegen, ist ein attraktiver Logistikstandort, welcher über eine direkte Verkehrsanbindung durch Wasser, Schiene und Straße verfügt.

Die Herausforderung der Neusser Stadtentwicklung: Industriebetriebe und historische Altstadt grenzen unmittelbar aneinander. Wie es gelungen ist, diese stark unterschiedlichen Nutzungsbereiche nachhaltig miteinander zu entwickeln, zeigt das Beispiel "Waterfront Neuss".

Um 15:00 Uhr trafen sich die Teilnehmer zur Nachmittagsarchitektur am Haus am Pegel in Neuss und wurden von Brillux Gebietsverkaufsleiter Bernd Hilgers und Dr. Christian Frommert, Kunst- und Bauhistoriker, herzlich begrüßt. Nach einem kurzen Überblick über das nachmittägliche Exkursionsprogramm konnten sich die Teilnehmer der Nachmittagsarchitektur bei einer Außen- sowie Innenbesichtigung einen Eindruck vom stilvollen Haus am Pegel verschaffen.

Obgleich das Projekt am Kopf des Neusser Hafenbeckens I bereits zehn Jahre alt ist, besticht es bis heute durch seine außergewöhnliche Architektur in exponierter Lage. Der Gebäudekomplex wurde im Zuge des Umbaus einer ehemaligen Lagerhalle saniert und durch einen Neubau ergänzt. Das Haus am Pegel gliedert sich in drei markante Hauptkörper: fünfgeschossiger Kopfbau, lang gestreckter Hauptkörper und ein auf den Altbau aufgelegtes, auskragendes Penthousegeschoss. Dem Bürokomplex ist sowohl von außen als auch von innen besondere Beachtung zu schenken: Die Innenkonzeption zeichnet sich durch flexibel nutzbare Geschossflächen und Grundrisse aus, die Fassade respektiert den Charakter des ehemaligen Lagergebäudes und fügt sich so optimal in die Architektur des Hafens ein.

Vom Konferenzsaal im Obergeschoss erlangte man einen guten Blick über die Stadt Neuss. Dabei wurde auch schon die nächste Station erblickt.

Anschließend führte dann ein kleiner Spaziergang zum Kopfgebäude Waterfront, welches die Schnittstelle zwischen Neusser Altstadt und dem rund fünf Meter tiefer liegenden Hafengebiet bildet. Der Bau der öffentlichen Fußgängerbrücke bewirkt die Öffnung der Innenstadt zu ihrer Wasserseite. Der Komplex bietet auf rund 2500 Quadratmetern auf fünf Etagen repräsentative Büro- und Praxisflächen. Seine Geometrie mit maritimem und hafenaffinem Charakter verbindet ihn mit der umgebenden Bestandsbebauung. Der Fokus der Projektentwicklung liegt auf der Prävention von Nutzungskonflikten.

Vom Kopfgebäude der Waterfront gelangten die Teilnehmer zum Romaneum. Dort erfolgte eine ausführliche Innenbesichtigung mit dem Architekten Herrn Viethen und dem stellvertretenden Musikschulleiter Herrn Büttner.

In nur 18 Monaten Bauzeit wurde das repräsentative Bildungszentrum als Public-Private-Partnership-Projekt realisiert. Heute beherbergt das L-förmige Gebäude die Neusser Volkshochschule und Musikschule sowie eine Außenstelle der Fernuniversität Hagen. Das Highlight des Baukörpers: Er steht auf den Fundamenten verschiedener Gebäude, die von der römischen Zeit bis ins 18. Jahrhundert hinein errichtet wurden. Diese wurden im Zuge des Neubaus sowohl außerhalb des Gebäudes als auch im Inneren großflächig freigelegt. So treffen die Besucherinnen und Besucher im Außen- wie Innenbereich des Romaneums auf eine einzigartige Architektur, welche Historie mit Moderne verbindet. Das Gebäude beeindruckt durch das großzügige Foyer, einen Konzertsaal mit besonderer Akustik und 200 Sitzplätzen, rund 120 flexibel nutzbare Räume für die ansässigen Bildungseinrichtungen sowie das im Obergeschoss eingebaute moderne Blockheizkraftwerk.

Zum Get-together ging es in die Hafenliebe. Das Restaurant bot eine tolle Umgebung und genau die passende Atmosphäre, um die beeindruckende Neusser Nachmittagsarchitektur bei köstlichen Leckereien und einem guten Glas Wein nachwirken zu lassen und sich in anregenden Gesprächen über das Erlebte auszutauschen. 

Die Stationen der Tour

Obgleich das Projekt am Kopf des Neusser Hafenbeckens I bereits zehn Jahre alt ist, besticht es bis heute durch seine außergewöhnliche Architektur in exponierter Lage. Der Gebäudekomplex wurde im Zuge des Umbaus einer ehemaligen Lagerhalle saniert und durch einen Neubau ergänzt. Das Haus am Pegel gliedert sich in drei markante Hauptkörper: fünfgeschossiger Kopfbau, lang gestreckter Hauptkörper und ein auf den Altbau aufgelegtes, auskragendes Penthousegeschoss. Dem Bürokomplex ist sowohl von außen als auch von innen besondere Beachtung zu schenken: Die Innenkonzeption zeichnet sich durch flexibel nutzbare Geschossflächen und Grundrisse aus, die Fassade respektiert den Charakter des ehemaligen Lagergebäudes und fügt sich so optimal in die Architektur des Hafens ein.

Das Kopfgebäude Waterfront bildet die Schnittstelle zwischen Neusser Altstadt und dem rund fünf Meter tiefer liegenden Hafengebiet. Der Bau der öffentlichen Fußgängerbrücke bewirkt die Öffnung der Innenstadt zu ihrer Wasserseite. Der Komplex bietet auf rund 2500 Quadratmetern auf fünf Etagen repräsentative Büro- und Praxisflächen.

Seine Geometrie mit maritimem und hafenaffinem Charakter verbindet ihn mit der umgebenden Bestandsbebauung. Der Fokus der Projektentwicklung liegt auf der Prävention von Nutzungskonflikten. Anders als in Hamburg oder Düsseldorf soll das Hafenprojekt keine alteingesessenen Industriebetriebe oder angrenzende Nutzungen wie den etablierten Jugendtreff namens "Greyhound Pier" verdrängen.

In nur 18 Monaten Bauzeit wurde das repräsentative Bildungszentrum als Public Private Partnership-Projekt realisiert. Heute beherbergt das L-förmige Gebäude die Neusser Volkshochschule und Musikschule sowie eine Außenstelle der Fernuniversität Hagen. Das Highlight des Baukörpers: Es besteht aus den Fundamenten verschiedener Gebäude, die von der römischen Zeit bis ins 18. Jahrhundert hinein errichtet wurden. Diese wurden im Zuge des Neubaus sowohl außerhalb des Gebäudes als auch im Inneren großflächig freigelegt.

So treffen die Besucherinnen und Besucher im Außen- wie Innenbereich des Romaneums auf eine einzigartige Architektur, welche Historie mit Moderne verbindet. Das Gebäude beeindruckt durch das großzügige Foyer, einen Konzertsaal mit besonderer Akustik und 200 Sitzplätzen, rund 120 flexibel nutzbare Räume für die ansässigen Bildungseinrichtungen sowie das im Obergeschoss eingebaute moderne Blockheizkraftwerk.

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