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Fassadengestaltung bei WDV-Systemen

Ein Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) bedeutet optimale Wärmedämmung und immer auch perfekten Langzeitschutz. Regen, Wind, Eis oder Schnee  die "neue" Fassade widersteht selbst widrigsten Witterungseinflüssen. Bei Brillux gehören Wärmedämmung und attraktive Fassadengestaltung untrennbar zusammen.

Die Schlussbeschichtung eines WDV-Systems eröffnet vielfältige Möglichkeiten zur attraktiven Neugestaltung der Fassade: Von Putz über Flachverblender bis hin zu keramischen Belägen ist nahezu jede Struktur und jedes plastische Gestaltungsdetail möglich. Auch landschaftstypische Klinkerfassaden lassen sich realisieren oder Akzente mit Fassadenprofilen setzen.

Besonders beliebt und folglich am meisten verbreitet ist ein Oberputz. Dieser bietet zahlreiche Kombinationen von Qualität, Struktur und Farbe. Denn alle Fassadenputz- und -anstrichsysteme können mit unserem modernen Farbsystem eingefärbt werden  für jeden Geschmack nach Ihren Wünschen und Vorstellungen.

Struktur und Farbe

Der passende Putz

Warum sind Putze in der Fassadengestaltung so beliebt? Sie sind nicht nur in unzähligen Farbtönen herstell- und kombinierbar, sie stehen auch für eine sehr große Auswahl an unterschiedlichen Qualitäten und möglichen Strukturen: von fein- bis grobkörnig, von Kratz- über Rillenputzstrukturen bis zu Glattputzen und individuell strukturierbaren Modellierputzen. Für nahezu alle Einsatzbereiche, Anforderungen und Untergründe gibt es den passenden Putz:

Rausan-R/KR- und Silcosil-KR-Putze sind besonders widerstandsfähig gegenüber Luftschadstoffen und mechanisch hoch belastbar. In städtischen Ballungsgebieten und im industriellen Umfeld sind sie daher die erste Wahl. Der organisch gebundene Rausan- und der silikonverstärkte Silcosil-Putz zeichnen sich außerdem durch hervorragende Wetterbeständigkeit aus. Die Putze sind in nahezu unbeschränkter Farbtonauswahl erhältlich, da sowohl organische als auch anorganische Pigmente eingesetzt werden können.

Wer auf die Vorzüge von kaliwasserglasgebundenen Putzen nicht verzichten möchte: Brillux Silikat-Putz kombiniert natürliches Oberflächenfinish mit sehr guter Wetterbeständigkeit und besticht zusätzlich durch eine sehr gute Diffusionsfähigkeit.

Silicon-Putz ist der Allrounder. Er vereint die Vorzüge von Rausan mit den positiven Eigenschaften der Silikat-Putze. Daher ist es ideal für den Einsatz auf einem WDV-System geeignet, denn er zeichnet sich durch eine hervorragende Wasserabweisung und Diffusionsfähigkeit aus. Zugleich besticht er durch seine extreme Wetterbeständigkeit, die hohe mechanische Belastbarkeit und eine optimale Resistenz gegenüber Luftschadstoffen. Weiterer Vorteil von Silicon-Putz ist die sehr geringe Verschmutzungsneigung.

Mineralputze gehören zu den traditionell bewährten Schlussbeschichtungen von WDV-Systemen. Sie stehen von jeher für eine gute Wetterbeständigkeit und hervorragende Diffusionseigenschaften. Insbesondere wenn nicht brennbare WDV-Systeme auf Basis von Mineralwolle bzw. Steinlamellen gefordert werden, empfiehlt sich Brillux Mineral-Leichtputz R/KR als Schlussbeschichtung.

SolReflex – grenzenlos dunkle Farbtöne auf WDVS

Wärmedämm-Verbundsysteme spielen bei der energetischen Optimierung von Gebäuden eine zentrale Rolle, denn unter ökonomischen Gesichtspunkten bieten sie den höchsten Wirkungsgrad bei vergleichsweise niedrigen Erstellungskosten. Bislang gab es jedoch bei der Gestaltung mit dunklen Farbtönen erhebliche Einschränkungen. Die Lösung: SolReflex!

Die Vorteile von SolReflex:

  • einfache und sichere Lösung für dunkle WDVS
  • reduziert die Aufheizung gedämmter Fassadenoberflächen und bewahrt dadurch sowohl die Armierung als auch den Oberputz vor übermäßigen Temperaturen
  • TSR-Formel ermöglicht Farbtöne mit HBW =< 20
  • größte Freiheit bei der farbigen Gestaltung von WDVS
  • macht teure "Sonderlösungen", wie doppelte Gewebelage, spezielle Armierungsmaterialien und Dämmplatten überflüssig  in der Regel genügen zwei Anstriche

 

 

Technischer Hintergrund zu SolReflex

Das SolReflex-System wurde auf Basis intensiver Analysen zu den technischen Hintergründen des Aufheizverhaltens von gedämmten Fassaden entwickelt. Das System löst das Problem der Gestaltung von wärmegedämmten Fassaden mit dunklen Farbtönen.

Bislang galten bei der farbigen Gestaltung von WDVS-Fassaden Einschränkungen: Der von den geltenden Regelwerken maßgebend herangezogene Hellbezugswert (HBW) sollte bei Wärmedämm-Verbundsystemen die Grenze von 20 oder sogar 30 bei hochgedämmten Mauerwerk, wie Porenbeton oder Hochlochziegel nicht unterschreiten.

Wird ein WDV-System durch eine spezielle Pigmentierung jedoch technisch darauf ausgerichtet, kann dieser Wert auch darunter liegen. Denn: Der HBW berücksichtigt nur den sichtbaren Wellenlängenbereich von 400-700 Nanometern (nm). Die Sonne strahlt jedoch mehr als die Hälfte ihrer Energie, etwa 58 Prozent, im nahen Infrarotbereich, zwischen 700 und 2500 nm, aus. An Fassaden trägt daher die gesamte Solarstrahlung zur Aufheizung der Oberfläche bei  nämlich die sichtbare, die ultraviolette und die infrarote Strahlung.

Ein niedriger HBW allein hat deshalb keine Aussagekraft über das Aufheizverhalten. Ein dunkler Farbton auf einem hochwärmegedämmten, geputzten Untergrund gestrichen, muss gerade im Infrarotbereich ein sehr hohes Reflexionsverhalten aufweisen. Der Grad der gesamten solaren Reflexion einer Farbe wird als TSR-Wert angegeben.

Was heißt Hellbezugswert?

Dieser Wert bezeichnet die Helligkeit einer Körperfarbe, wie sie das menschliche Auge in Relation zu Reinweiß "HBW 100" bzw. Tiefschwarz "HBW 0" sieht. Allerdings nimmt unser Auge nur elektromagnetische Strahlung in Wellenlängen von 400700 nm wahr. Dieser Bereich bestimmt die unterschiedliche Wahrnehmung von Körperfarben, wobei der Bereich zwischen 500 und 600 nm die größte Rolle für das Helligkeitsempfinden spielt.

Was sagt der TSR-Wert aus?

Er steht für Total Solar Reflectance. Seine Werte variieren, wie beim HBW, von 0 bis 100: Ein hoher Wert bedeutet eine gute, ein niedriger Wert dementsprechend eine schlechtere Reflexion.

Überzeugende Messergebnisse

Das SolReflex-System basiert auf speziellen, besonders gut infrarotreflektierende Farbtonrezepturen, die das "Aufheizen" der Oberflächen des WDVS reduzieren. Wie effektiv die Verwendung in der Praxis ist, zeigen die nachfolgenden, beispielhaft gewonnenen, Messergebnisse.

  • <p><strong>Unterschiedliche Farbtöne – unterschiedlich getönt<br /></strong>Erläuterung zum Messergebnis: Trotz sehr viel niedrigerem HBW bleibt der rote, TSR-formulierte Farbton deutlich kühler als der hellere Grauton! Und: Selbst der sehr viel hellere Grünton wird wärmer als der rote Farbton.<strong><br /><br /></strong></p>

    Unterschiedliche Farbtöne – unterschiedlich getönt
    Erläuterung zum Messergebnis: Trotz sehr viel niedrigerem HBW bleibt...

  • <p><strong>Gleicher Farbton – unterschiedlich getönt</strong><br />Erläuterung zum Messergebnis: Der TSR-formulierte Anstrich bleibt im Vergleich ca. 22 °C kühler!</p>

    Gleicher Farbton – unterschiedlich getönt
    Erläuterung zum Messergebnis: Der TSR-formulierte Anstrich bleibt im Vergleich...

  • <p><strong>Unterschiedlicher Farbton und unterschiedliche Tönung<br /></strong>Erläuterung zum Messergebnis: Trotz eines deutlich niedrigeren HBW, bleibt der TSR-formulierte Farbton ca. 17 °C kühler!</p>

    Unterschiedlicher Farbton und unterschiedliche Tönung
    Erläuterung zum Messergebnis: Trotz eines deutlich niedrigeren HBW,...

Die Messungen wurden im Simulationsverfahren unter stationären, gleichbleibenden Bedingungen im Labor durchgeführt. Dieses Verfahren eignet sich besonders, da die Solarstrahlung hervorragend simuliert wird und ergebnisverfälschende Einflüsse (z. B. Wind, Sonneneinstrahlungswinkel etc.) ausgeschlossen sind. Zwar sind in der Praxis - je nach Intensität der Sonnenstrahlung - Temperaturabweichungen möglich. Die festgestellten Messdifferenzen bleiben jedoch gleich.

Aufbauempfehlung: SolReflex in der Praxis

Die Umsetzung und Anwendung von SolReflex ist einfach: Meist genügt ein zweimaliger Anstrich des Oberputzes mit Evocryl 200 oder Silicon-Fassadenfarbe 918, ausgerüstet mit TSR, aus . Beide Produkte werden direkt in jeder Brillux Niederlassung getönt.

Die volle Wirkung der TSR ausgestatteten Farben ist abhängig

  • vom zweimaligen Auftrag
  • von der speziellen Farbtonrezeptierung.

Fertig gemischte Farben dürfen in keinem Fall mit Abtönfarbe, Mixol etc. nachgetönt werden.

Auch dürfen im SolReflex-System unter TSR-Anstrichen nur weiße, ebenfalls mit TSR ausgerüstete oder im Basecode getönte Putze eingesetzt werden. Denn Infrarotstrahlen können durch ihre intensive Tiefenwirkung Anstriche durchdringen. Stoßen sie dabei auf einen konventionell getönten, weniger reflektierenden Untergrund, kann dies die TSR-Wirkung negativ beeinflussen.

Welche Rolle spielt das Farbsystem bei SolReflex?

Die im Brillux Farbsystem verwendeten Pigmentklassen – kombiniert mit den hochkonzentrierten Tönpasten – ermöglichen die spezifische Formel der TSR-Rezepturen. Mit speziellen Dosierventilen ausgestattete Vollautomaten bringen den gewünschten Intensivfarbton exakt auf den Punkt. Der Putz kann direkt in jeder Brillux Niederlassung getönt und mitgenommen oder alternativ über die Brillux Logistik angeliefert werden. Auskunft über die Machbarkeit von Farbtönen gibt die Farbtonsuche. Erscheint dabei ein Hinweis auf weitere notwendige Maßnahmen, hilft unsere Technische Beratung gern weiter.

Bestehende WDV-Systeme dunkel gestalten?

Grundsätzlich ist SolReflex auch für intensivfarbige Renovierungsanstriche auf bestehenden WDV-Systemen geeignet. Der vorliegende Farbton des Untergrunds könnte jedoch negativen Einfluss haben. Daher ist zur Beurteilung des technischen Zustandes und zur Festlegung des geeigneten Grundanstrichs in jedem Fall eine Abstimmung mit der Technischen Beratung von Brillux notwendig.

Farbton machbar oder nicht?

Die Brillux Farbtonsuche zeigt, welche Farbtöne mit SolReflex bzw. mit den Produkten mit TSR-Formel möglich sind. Einfach die Produktgruppe "Fassadenfarben" und anschließend unter „Produkt“ Evocryl 200 (TSR-Formel) oder die Silicon-Fassadenfarbe 918 (TSR-Formel) auswählen. Nach Eingabe des gewünschten Farbtons wie „60.06.24“ oder „Rubinrot“ erscheint per Klick die Farbtonvorschau.

Gestaltungsideen

Großer Spielraum auf Wärmedämm-Verbundsystemen

Lebhaft oder dezent. Matt oder glänzend. Glatt oder strukturiert. Hell oder dunkel. Material, Oberfläche und Farbe bestimmen die Wirkung einer Fassadenoberfläche und prägen damit den Charakter des gesamten Gebäudes entscheidend mit. Die Möglichkeiten zur Gestaltung von Fassaden sind unbegrenzt. Doch gilt das auch für wärmegedämmte Fassaden? Die Antwort lautet: Ja! Mit einer großen Auswahl unterschiedlichster Materialien bietet Brillux Ihnen größten Spielraum zur Gestaltung auf WDVS.

1. Besenstrich: grafisch strukturierte Oberflächen

Bei dieser Technik wird der Putz auf einem WDV-System mit einem speziellen "Besen" horizontal strukturiert. Es entsteht eine feine, grafisch anmutende Struktur mit dreidimensionaler Tiefenwirkung, die der Fassade einen individuellen Look verleiht.

2. Rillenputz: Farbe trifft Struktur

Wenn Farbe und Struktur zusammentreffen, eröffnet sich ein spannender Gestaltungsspielraum mit überraschenden Fassadenoptiken.

Um eine als Rillenputz bezeichnete Putzstruktur zu erhalten, wird ein Putzmörtel mit rundem Korn nach dem Auftrag scharf mit einer Glättekelle abgezogen und gerieben. Je nach Korngröße entsteht eine Struktur mit mehr oder weniger ausgeprägten Rillen. Neben der Ausprägung der Rillen kann allerdings auch die Richtung variiert werden. Noch spannender wird es, wenn zur Struktur auch noch Farbe ins Spiel kommt, wie beim zweifarbigen Rillenputz.

 

 

3. Siliciumcarbid: Fassadengestaltung mit changierendem Glitzereffekt

Soll eine Fassade je nach Sonnen- und Lichteinwirkung glitzern? Das ist mit Siliciumcarbid möglich. Die Verbindung aus Silicium und Kohlenstoff ähnelt in Aufbau und Eigenschaft einem Diamanten.

Die Verarbeitung ist denkbar einfach: Das Material wird als glitzerndes Korn mit einer Trichterpistole in den frischen, strukturierten Putz Rausan KR eingeblasen.

Besonders eindrucksvoll wirkt der Effekt bei dunkelgrauen Farbtönen, da hier das graue Korn des Siliciumcarbids kaum sichtbar ist.

4. Buntsteinputz: dekorativ und zugleich hoch strapazierfähig

Er ist strapazierfähig und wetterbeständig: Der Buntsteinputz erzielt dekorative, farbige Oberflächen mit Struktur. Dafür werden dem Kunstharzputz gefärbte Quarzsand- oder Natursteinkörner beigemengt. Unterschiedliche Oberflächenkörnungen und insgesamt neun verschiedene Farbvariationen sorgen für größte Gestaltungsvielfalt.

Buntsteinputze eignen sich aufgrund der hohen Festigkeit und Oberflächenhärte sowohl als Außenputze, etwa für Gebäudesockel – oder auch als Innenputze für Treppenhäuser und viel genutzte, stoßgefährdete Bereiche in öffentlichen Gebäuden, Schulen oder Kindergärten.

Fassadenprofile

Fassadenprofile: dreidimensional gestalten

Ob Neoklassizismus, Jugendstil oder die eigene, individuelle Stilrichtung: Fassadenprofile eröffnen eine neue Dimension der Gestaltung. Bei WDVS-modernisierten Altbauten und auch im Neubau erzielen sie eine Aufwertung und Abgrenzung von der normalen Putzfassade.

Benötigte Rahmen-, Gesims-, Konsolen-, Bossenstein- und Fensterbankprofile bietet Brillux in großer Auswahl. Die vorgefertigten Profilelemente bestehen aus Polystyrol-Hartschaum mit hochvergüteter, faserarmierter Vorbeschichtung.

Übrigens: Damit auch historische Stuckfassaden bei einer Sanierung mit WDVS nicht auf ihr ursprüngliches Aussehen verzichten müssen, lassen sich die Fassadenprofile auch nach einem Abdruck vom Original nachbilden.

Bossensteinoptik: überraschend natürlich

Eine weitere Gestaltungsmöglichkeit wärmegedämmter Fassaden ist die Nachstellung von Bossenfassaden, d. h. von behauenem Stein. 

Hierzu werden anstatt der Standard-Dämmplatten die Brillux WDVS Bossenplatten eingesetzt. Die speziellen Hartschaum-Dämmplatten haben eine werkseitig vorgefräste schmale Nut.

Für die unterschiedlichen Bossenausbildungen bietet Brillux drei Standard-Nutausbildungen an: die Trapeznut in schmal und breit sowie eine Dreiecksnut. Die gezielte Ausbildung der Nut erfolgt mit speziellen Detailgeweben und einer Bossenkelle, die drei auswechselbare, unterschiedliche Profilaufsätze hat.

Je nach Farbton und Struktur des Oberputzes für die abschließende Flächenbeschichtung werden unterschiedliche (Stein-)Optiken erzielt: Ein Glattputz in entsprechendem Farbton etwa vermittelt den Eindruck einer bossierten Sandsteinsockelfläche.

Auch die Ausbildung eines frei gewählten Bossensteinverbandes ist möglich. Dazu werden anstatt vorgefertigter Bossenplatten Standard-Dämmplatten eingesetzt und die Nuten mit einem Heißdrahtschneidegerät geschnitten.

Fassadenbeläge

Brillux Flachverblender: Klinkeroptik

Die organisch gebundenen Flachverblender vereinen traditionelle Klinkeroptik mit hoher Widerstandsfähigkeit und bieten zudem vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für jeden Gebäudetyp. Zur Auswahl stehen zwölf Farbkombinationen, zwei Formate und ein Sonderformat für Sandsteinoptik. Damit lassen sich echte Klinker oder Sandsteinfassaden vergleichsweise preiswert nachstellen.

Die hoch widerstandsfähigen, aber dennoch leichten und nur 6 mm dicken Flachverblender sind für den Einsatz auf WDV-Systemen abgestimmt – lassen sich aber auch auf allen weiteren, tragfähigen und planebenen Flächen verarbeiten. Daher sind sie individuell einsetzbar: vollflächig auf der gesamten Fassade oder auch teilflächig in einem spannungsvollen Wechselspiel zwischen Klinkeroptik und Putz.

Sowohl bei Neu- als auch bei Altbauten erlauben die Flachverblender eine Anpassung an das Erscheinungsbild der Umgebung. Eckverblender bilden dabei an allen Ecken und Kanten den massiven Steincharakter und machen so die Sichtmauerwerksoptik perfekt.

Keramische Beläge: repräsentativ bei höchster Dämmwirkung

Keramische Beläge als Schlussbeschichtung eines Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) halten nicht nur optisch dem Vergleich mit dem Mauerwerk stand. Sie sind auch unempfindlich gegen größere Stoßbelastungen.

Doch egal, ob die Entscheidung für Spaltklinker oder Fliesenbeläge fällt: In jedem Fall benötigt das WDVS einen eigenen Prüfnachweis in Form einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (abZ). Denn sowohl die Ausführung als auch die Materialien weichen erheblich von der Standardausführung mit einem Oberputz als Schlussbeschichtung ab.

Das Brillux WDV-System mit angeklebter, keramischer Bekleidung hat die Zulassung Nr. Z-33.46-416. Es erfüllt somit alle notwendigen Voraussetzungen für den Einsatz von WDVS-geeigneten, keramischen Belägen. Die Verklebung der Spaltklinker oder Fliesen erfolgt dabei stets mit Verlegemörtel KB/P 3715. Für die Verfugung von glatter Keramik steht der Fugenmörtel KB 3716 zur Verfügung – für raue, strukturierte, genarbte bzw. besandete Keramik eignet sich die Fugeisenfuge KB 3869.

Dämmsysteme Fassade

Schön soll sie aussehen, die gedämmte Fassade. Individuell und einzigartig. Dazu bietet Brillux sechs perfekt abgestimmte WDV-Systeme.

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Dämmen lohnt sich

Der Verein "Qualitätsgedämmt e.V." informiert Hausbesitzer und Verarbeiter über die Vorteile von Wärmedämm-Verbundsystemen.

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