Nicht immer nur Weiß
Als Matthias die Wohnung kaufte, war er überzeugt: In kleinen Räumen funktioniert
nur Weiß. „Ich dachte automatisch an hell, neutral, schlicht“, erzählt er. Doch gemeinsam mit Malermeister Timo Schäfer entwickelte sich aus dieser Zurückhaltung ein mutiges, modernes Farbkonzept, umgesetzt mit qualitativ hochwertigen Produkten. Statt
die Größe der Wohnung zu kaschieren, inszenieren die Farben heute bewusst die Architektur und schaffen Tiefe, Struktur und Atmosphäre.
Bereits im Eingangsbereich setzt ein kräftiger Petrolton ein klares Statement und
stimmt auf die Farbwelt der Wohnung ein. In der Küche sorgt ein intensives Gelb für
Energie am Morgen und Wärme am Abend – ein selbstbewusster Ton, der dem Raum
Charakter verleiht und ihn zugleich größer wirken lässt. Der kombinierte Wohn-, Arbeits- und Schlafbereich wird von Grautönen getragen: matte Oberflächen, weiche
Übergänge, dezente Nuancen. Das Ergebnis ist eine ruhige, moderne Atmosphäre,
die perfekt mit den ausgewählten Designermöbeln harmoniert.
Besonderes Highlight der Wohnung ist der Erker – architektonisches Herzstück und
Rückzugsort zugleich. Statt ihn in die übrige Wandgestaltung einzubinden, wurde er
bewusst in einem tiefen, eleganten Blau abgesetzt. Wie ein Rahmen für die Aussicht
lenkt die Farbe den Blick auf die Rundung und macht den Erker zu einem Ort, an dem
Matthias arbeitet, liest und seinen Tag sortiert.
Besonderes Detail für schwebende Wände
Ein feines, durchgängiges Detail verbindet alle Räume: eine schmale, bewusst freigelassene weiße Kante zwischen Wand und Decke. Der wenige Millimeter breite Streifen lässt die Farben optisch „schweben“, betont Kanten und Geometrien und verleiht der Wohnung ein modernes, architektonisches Finish. „Diese kleine Linie – genial. Die
macht so viel aus“, sagt Matthias. Man sieht einfach, dass hier ein Profi am Werk war,
der auf entsprechende Qualitätsprodukte vertraut hat: So setzte der Maler mit den beiden Farben Vetrolux und Superlux von Brillux auf ein mattes Finish, was den Räumen
einen edlen Look gibt.
Das Farbkonzept wird ergänzt durch eine sorgfältig kuratierte Einrichtung: Modulare
Regale in gedeckten Grüntönen, italienische Designersessel, farbige Vitra-Stühle und
gezielt gesetzte Lichtakzente. Selbst kleine Details wie ein gelber Lichtschalter auf
dunkler Wand setzen spielerische Kontraste und unterstreichen die individuelle Handschrift der Gestaltung.
Mut dank des Malers
Heute ist Matthias froh über den Mut zur Farbe. „Ohne meinen Maler hätte ich mich
das nie getraut“, sagt er. Und doch fühlt sich die Wohnung bei jedem Ankommen größer an, als ihre Quadratmeter vermuten lassen: persönlich, durchdacht und modern.
Ein echtes zweites Zuhause – auch wenn man nur einmal pro Woche darin schläft.





