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Architekten und Ingenieure

Nachmittagsarchitektur Augsburg 2026

Die Stadt Augsburg verbindet eine außergewöhnlich reiche Geschichte mit einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung und steht für einen intensiven Dialog zwischen Tradition und Moderne. Aus ihren römischen Ursprüngen hat sich ein vielschichtiges architektonisches Erbe entwickelt. Ein gelungenes Beispiel hierfür ist die Pfarrkirche St. Moritz, die 2013 einen minimalistischen Umbau erfahren hat. Helle Flächen, klare Linien und eine sorgfältig komponierte Lichtführung schaffen einen ruhigen, konzentrierten Raum. Das Evangelische Zentrum am Ulrichsplatz bündelt Pfarrhaus und Kirchenverwaltung in einem modernen Ensemble, das sich respektvoll in die Altstadt einfügt und mit seinen ruhigen Fassaden den Platzraum der Basilika St. Ulrich und Afra prägt. Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble der ehemaligen Kammgarnspinnerei wurde in den letzten Jahren schrittweise für kulturelle Nutzungen umgebaut. Seit 2017 ist hier das Archäologische Zentraldepot beheimatet, das Augsburgs archäologische Funde sammelt, bewahrt und erforscht. Auf unserer Architekturführung von der Augsburger Innenstadt ins Textilviertel stellen wir diese prägenden historischen und zeitgenössischen Bauten vor und erläutern die städtebauliche Entwicklung Augsburgs. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Veranstaltungs-Details

  • ZielgruppeArchitekten und Ingenieure
  • TerminMittwoch, 15. Juli 2026, 15:00 bis 18:00 Uhr, anschl. Get-together
  • Teilnahmegebühr60,00 € zzgl. MwSt.
  • FührungDipl.-Ing. Architektin Claudia Neeser, ga-munich
  • TreffpunktWelterbe-Infozentrum der Stadt Augsburg, Rathausplatz 1, 86150 Augsburg
  • Get-togetherHotel Maximilian´s, Maximilianstrasse 40, 86150 Augsburg
Stationen
St. Moritz

(2013, Umbau – John Pawson Ltd, London)

Kirche St. Moritz

Die Pfarrkirche St. Moritz blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück: Nach dem ersten Bau im Jahr 1019 wurde die Kirche mehrfach beschädigt, erneuert und erweitert. Im Zweiten Weltkrieg erlitt sie schwere Zerstörungen, denen ein umfassender Wiederaufbau folgte. 2013 erhielt die Kirche durch das britische Architekturbüro John Pawson eine minimalistische Neugestaltung, die durch Klarheit und Licht Spiritualität in Architektur übersetzt. Anlass dafür war der bauliche Zustand sowie der Wunsch nach einem klaren Raumkonzept. Die Apsis wird als Lichtraum verstanden. In den Kuppeln wurden neue Raumschalen eingefügt, der Altar wurde als vorverlegte Altarinsel neu gefasst. Der barocke Skulpturenschmuck (Georg Petel und Ehrgott Bernhard Bendl) ist heute in einer neuen, räumlich und theologisch stimmigen Aufstellung zu erleben. Zum Ensemble der Moritzkirche gehören heute neben der Kirche selbst der Innenhof, der Glockenturm, der Moritzsaal und der Moritzpunkt, ein Begegnungsraum mitten in der Stadt. Bild: Kirche St. Moritz © Gilbert McCarragher

    Anmeldung


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