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Gautschi-Park, Reinach

Bautafel

  • StandortAlzbachstrasse 27, 5734 Reinach, Schweiz
  • BauherrVAREM AG, Basel
  • PlanungHaberstroh Architekten GmbH, Basel
  • AusführungFG Fasogips AG, Rupperswil
  • AnwendungFassadengestaltung , WDVS

Gautschi-Park, Reinach

Neue Denk- und Entwurfsansätze.

Fünf Mehrfamilienhäuser und das historische Gautschi-Gebäude als zentraler Mittelpunkt für das soziale Miteinander bilden die von Haberstroh Architekten, Basel, entworfene Wohnanlage Gautschi-Park in Reinach. In mehreren Entwurfsschritten entstand eine abstrakte, beinahe analoge Farbgebung, die viel Präsenz für den Bewohner zulässt.

Die Wohnanlage Gautschi-Park in Reinach verbindet qualitativ hochwertiges Wohnen in modernen Wohnwelten mit dem Bedürfnis nach einer familienfreundlichen Umgebung. Mit ihrer Lage in der reizvollen Seenlandschaft in Reinach im Süden des Kantons Aargau bietet die Wohnanlage ein attraktives Freizeitangebot in einer einmaligen Landschaft. Auf einem 7.087 m² grossen Grundstück entstanden fünf neue Mehrfamilienhäuser, die generationenübergreifenden Wohnraum für junge Familien, Singles und Senioren bieten. Ihren Namen "Gautschi-Park" verdankt die Wohnanlage der ehemaligen Spinnweberei der Unternehmerfamilie Gautschi. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 1808 erbaut und fungiert nun mit Kindergarten, Restaurationsflächen sowie kleineren Atelier- und Gewerberäumen als Quartierzentrum.

Der Wunsch nach einer relativ dunklen Farbgebung der strukturellen Bauteile war schon relativ früh vorhanden. Entsprechend froh waren Haberstroh Architekten über die technische Errungenschaft der von Brillux entwickelten TSR-formulierten Farbrezepte, die eine derart dunkle Farbgebung auf einer Aussenwärmedämmung überhaupt erst ermöglichen. SolReflex mit TSR-Formel sorgt bei dunklen Farbtönen auf WDVS für bis zu 22 Kelvin niedrigere Oberflächentemperaturen, sodass Risse im Putz oder Verformungen von Dämmplatten verhindert werden.

Die anfängliche Besorgnis von Haberstroh Architekten, dass sich eine konventionelle Fassadenkonstruktion bei einer derart dichten Setzung der Bauten beengend auf die Bewohner auswirken könnte, wandelte sich zu der Erkenntnis, dass die Gebäude durch eine zurückhaltende Gestaltung mehr Präsenz für die Bepflanzung und letztlich auch mehr Präsenz für den Bewohner zulassen. Bei der Fassadengestaltung nutzten Haberstroh Architekten das WDV-System, um die Unterscheidung von Füllung und Struktur nachzuzeichnen. An den "strukturellen Teilen" wurde ein schwarzer Vollabrieb in einer sehr groben Körnung eingesetzt, während die "Füllungen" in Weiss mit einem vertikalen Besenstrich ausgeführt wurden.

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