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Bunkerkopf, Premnitz

Trister Beton wird zu einem malerischen Spaziergang entlang der Havel.

Bautafel

Standort Dr.-Herbert-Rein-Straße 1, 14727 Premnitz

Bauherr EEW Energy from Waste Premnitz GmbH

Ausführung Marco Brzozowski, 360art, Premnitz

  • <p>Aus einer lieblos dahinsiechenden und vielfach geschmähten Betonfassade gestaltete Künstler Marco Brzozowski eine malerische Ode an das Havelland. Schon heute gilt sie als Landmarke im Industriepark Premnitz.</p>

    Aus einer lieblos dahinsiechenden und vielfach geschmähten Betonfassade gestaltete Künstler Marco Brzozowski eine malerische Ode an das Havelland. Schon heute gilt sie als Landmarke im Industriepark Premnitz.

  • <p>Auf einer Fläche von insgesamt 2.250 Quadratmetern brachte Brzozowski unterschiedliche Motive aus der natürlichen Umgebung des Havellands auf. Der Einrüstung, dem Sandstrahlen und dem Verputzen der Betonfassade folgten die Grundierung sowie das Betonfinish mit Produkten von Brillux in luftiger Höhe.</p>

    Auf einer Fläche von insgesamt 2.250 Quadratmetern brachte Brzozowski unterschiedliche Motive aus der natürlichen Umgebung des Havellands auf. Der Einrüstung, dem Sandstrahlen und dem Verputzen der Betonfassade folgten die Grundierung sowie das Betonfinish mit Produkten von Brillux in luftiger Höhe.

  • <p>Ein Havelspaziergang der besonderen Art: Analog zum Titel des Entwurfs finden sich unterschiedliche Motive auf dem ehemaligen Bunkerkopf der Müllverbrennungsanlage im Industriepark Premnitz wieder.</p>

    Ein Havelspaziergang der besonderen Art: Analog zum Titel des Entwurfs finden sich unterschiedliche Motive auf dem ehemaligen Bunkerkopf der Müllverbrennungsanlage im Industriepark Premnitz wieder.

  • <p>Die flächigen Hintergrundbereiche wie den Himmel bearbeitete Marco Brzozowski mit Betonfinish 839. Danach trug er die großflächigen Motive auf.</p>

    Die flächigen Hintergrundbereiche wie den Himmel bearbeitete Marco Brzozowski mit Betonfinish 839. Danach trug er die großflächigen Motive auf.

  • <p>Filigrane Bestandteile des Entwurfs arbeitete der Fassadenkünstler mit Farben aus der Sprühdose zum Schluss aus.</p>

    Filigrane Bestandteile des Entwurfs arbeitete der Fassadenkünstler mit Farben aus der Sprühdose zum Schluss aus.

  • <p>Von weitem nur schwer zu erahnen, zeigt sich erst bei genauem Hinsehen die Dimension der Motive. Allein der Fuchs rechts unten hat ein Maß von circa vier mal sechs Meter. Insgesamt verarbeitete Brzozowski 1.600 Liter Farbe. Ein verlässlicher Partner wie Brillux war für dieses Großprojekt für den Künstler daher unabdingbar.</p>

    Von weitem nur schwer zu erahnen, zeigt sich erst bei genauem Hinsehen die Dimension der Motive. Allein der Fuchs rechts unten hat ein Maß von circa vier mal sechs Meter. Insgesamt verarbeitete Brzozowski 1.600 Liter Farbe. Ein verlässlicher Partner wie Brillux war für dieses Großprojekt für den Künstler daher unabdingbar.

  • <p>Früher ragte ein unschöner Betonkopf aus der grünen Landschaft des Premnitzer Havellands hervor. Heute schaffen die natürlichen Motive eine Verbindung mit der Region am Rande des Flusses. Auf der Baustelle mischte sich Brzozowski die nahtlosen Verläufe selbst an.</p>

    Früher ragte ein unschöner Betonkopf aus der grünen Landschaft des Premnitzer Havellands hervor. Heute schaffen die natürlichen Motive eine Verbindung mit der Region am Rande des Flusses. Auf der Baustelle mischte sich Brzozowski die nahtlosen Verläufe selbst an.

  • <p>Bis zu einer Höhe von 34 Metern gestaltete der Fassadenkünstler die von weitem sichtbare Fassade. Insbesondere die Einrüstung bei gleichzeitiger Beibehaltung des Betriebsverkehrs unterhalb des Bunkerkopfes zeigte sich als echte Herausforderung.</p>

    Bis zu einer Höhe von 34 Metern gestaltete der Fassadenkünstler die von weitem sichtbare Fassade. Insbesondere die Einrüstung bei gleichzeitiger Beibehaltung des Betriebsverkehrs unterhalb des Bunkerkopfes zeigte sich als echte Herausforderung.

  • <p>Selbst von weitem noch gut sichtbar: Durch die große Dimensionierung der unterschiedlichen Motive erleben Passanten auch aus der Ferne einen Havelspaziergang der besonderen Art.</p>

    Selbst von weitem noch gut sichtbar: Durch die große Dimensionierung der unterschiedlichen Motive erleben Passanten auch aus der Ferne einen Havelspaziergang der besonderen Art.

Ein völlig verblasster Altanstrich auf einem rissdurchzogenen Betonuntergrund dominierte den Gebäudekopf. 2.250 Quadratmeter reines Beton, mit einer Höhe von 34 Metern weithin sichtbar, Tristesse ummantelt von grünen Feldern und naturbelassener Landschaft. Die Bevölkerung bezeichnete den oberen Teil der im Industriepark Premnitz angesiedelten thermischen Abfallverwertungsanlage als einen Schandfleck. Diesen Zustand wollte die Betreiberin, die EEW Energy from Waste Premnitz GmbH, nachhaltig ändern.

Für die Neugestaltung war Marco Brzozowski die erste Wahl. 2019 gab das Energieunternehmen den Startschuss für ein Bürgerbeteiligungsprojekt. Der Fassadenkünstler erarbeitete dafür vier Entwürfe. Vor allem dank der Anklänge an die Naturbelassenheit der Region setzte sich der „Havelspaziergang“ durch. Von Mai bis Oktober 2020 zog Brzozowski das Projekt komplett alleine durch – mit einem starken Partner an seiner Seite.

Von Beginn an beriet Brillux hinsichtlich der richtigen Produktauswahl. Eine hohe Beständigkeit gegen UV-Strahlung, gepaart mit einer leichten künstlerischen Verarbeitbarkeit standen im Fokus. Der aufwendigen Einrüstung, dem Sandstrahlen der abgewitterten Fassade und dem anschließenden Verputzen folgt der kreative Prozess.

Von vier Fassadenseiten schweifen heute unterschiedliche Motive, die eine Verbindung zur Natur Westbrandenburgs schaffen, in die Ferne. Der ehemalige "Schandfleck" Bunkerkopf ist einer malerischen Ode an die Region gewichen. Nach seinem bisher größten Projekt hat Brzozowski die nächsten Fassadengestaltungen bereits umgesetzt. Und auch für die nächsten Monate ist er schon gebucht. Immer mit dabei: seine Kreativität und Brillux als fester Partner.

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