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Wohnturm, Hamburg

Erhalt und Verwandlung eines Bestandsbaus durch feine Nuancen

Bautafel

Standort Kiwittsmoor 32, 22417 Hamburg

Bauherr Baugenossenschaft dhu eG, Hamburg

Planung Pilsinger Solare Architektur GmbH, Hamburg

Ausführung Strabag AG, Hamburg

  • <p>Die Sanierung des Wohnturms aus den 1970er-Jahren am Kiwittsmoor 32 in Hamburg-Langenhorn ist ein gelungenes und hoffentlich beispielgebendes Projekt der Wandlung.</p>
<p>Foto © Markus Tollhopf</p>

    Die Sanierung des Wohnturms aus den 1970er-Jahren am Kiwittsmoor 32 in Hamburg-Langenhorn ist ein gelungenes und hoffentlich beispielgebendes Projekt der Wandlung.

    Foto © Markus Tollhopf

  • <p>Der Wechsel zwischen Riemchen und Putzfassade unterstreicht die Kubatur des Bestandsgebäudes.</p>
<p>Foto © Markus Tollhopf</p>

    Der Wechsel zwischen Riemchen und Putzfassade unterstreicht die Kubatur des Bestandsgebäudes.

    Foto © Markus Tollhopf

  • <p>Der helle und freundliche Grundton der Farbgebung, die gute Abstufung von cremeweißen und sandfarbenen Tönen im Kontrast mit der grau gerahmten Verglasung verleihen dem Haus eine neue Eleganz und Wertigkeit.</p>
<p>Foto © Markus Tollhopf</p>

    Der helle und freundliche Grundton der Farbgebung, die gute Abstufung von cremeweißen und sandfarbenen Tönen im Kontrast mit der grau gerahmten Verglasung verleihen dem Haus eine neue Eleganz und Wertigkeit.

    Foto © Markus Tollhopf

  • <p>Foto © Markus Tollhopf</p>

    Foto © Markus Tollhopf

  • <p>Foto © Markus Tollhopf</p>

    Foto © Markus Tollhopf

  • <p>Die Sanierung zeigt auf, wie mit Fingerspitzengefühl der Erhalt von Bestandsbauten wunderschön gelingen kann.</p>
<p>Foto © Markus Tollhopf</p>

    Die Sanierung zeigt auf, wie mit Fingerspitzengefühl der Erhalt von Bestandsbauten wunderschön gelingen kann.

    Foto © Markus Tollhopf

Titelbild © Markus Tollhopf

Wohnen ist verweilen, sich aufhalten, im besten Falle gern an einen Ort gebunden sein. Kann so etwas von seiner Grundsubstanz her „Immobiles“ uns dazu auffordern, es neu zu denken? Ja, es kann. Und ja, es muss es sogar, angesichts der sozio-ökologischen Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft steht.

Denn: Für eine erfolgreiche Klimapolitik ist der Umgang der Gesellschaft mit den Bestandsbauten von großer Bedeutung. Nur wenn es uns gelingt, möglichst viele davon zu erhalten und weiterhin intensiv zu nutzen, wird uns der dauerhafte Ressourcenschutz auch glücken.

Eine große Herausforderung stellt dies gerade für die wenig beliebten, oftmals schnell errichteten Nachkriegsbauten oder die großen Siedlungsbauten der 1960er- und 1970er-Jahre dar. Vor diesem Hintergrund ist die Wandlung des Wohnturms am Kiwittsmoor 32 in Hamburg-Langenhorn ein gelungenes und hoffentlich beispielgebendes Projekt der Wandlung.

Behutsam und mit einem gekonnten Spiel der feinen Nuancen haben es die Planer und Handwerker geschafft, einem in die Jahre gekommenen Kind der 1970er-Jahre ein elegantes neues Erscheinungsbild zu geben. Der helle und freundliche Grundton der Farbgebung, die gute Abstufung von cremeweißen und sandfarbenen Tönen im Kontrast mit der grau gerahmten Verglasung verleihen dem Haus eine neue Eleganz und Wertigkeit. Der Wechsel zwischen Riemchen und Putzfassade unterstreicht die Kubatur des Bestandsgebäudes und bietet genügend Spiel, um einen Akzent zu setzen, aber nicht zu vordergründig zu wirken.

Mit dieser neuen Anmutung kann das Gebäude entspannt in die nächsten Lebensjahrzehnte blicken. Es zeigt auf, wie mit Fingerspitzengefühl der Erhalt sogar wunderschön gelingen kann.

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