
Das barrierefrei zu erreichende Erdgeschoss beherbergt neben dem Empfangsbereich einen großzügig gestalteten Aufenthaltsbereich. Naturtöne bestimmen das Bild.
Bildung und Soziales
DRK-Seniorenzentrum, Leinenfelde
Die großzügige Außenanlage des Seniorenzentrums lädt zum Spazieren und Verweilen ein und lässt das Gebäude in seinen Sand- und Erdtönen erstrahlen, wodurch es eine harmonische Einheit bildet.
Für die Fassaden- und Innenraumgestaltung wurden Naturtöne gewählt, um Ruhe, Wärme und Geborgenheit zu vermitteln. Die Bedürfnisse der Bewohner/-innen standen dabei im Mittelpunkt: Da ältere Menschen empfindlicher auf Blendungen reagieren, wurde auf strahlendes Weiß verzichtet und stattdessen ein heller Sandton verwendet.
Im Innenbereich helfen Farben bei der Orientierung. Jede Etage im hellen Treppenhaus hat eine eigene Farbe, die auch in den Aufenthaltsbereichen wiederkehrt. Die Eingänge zu den Bewohnerzimmern sind in klar unterscheidbaren Farbtönen gestaltet, sodass ein Gang durch den Flur zu einem angenehmen Farberlebnis wird.
Eine Gestaltung, die zurückhaltend, aber dennoch hilfreich ist – perfekt für ältere Menschen!
Farbige Eleganz: Die Seitenwände der Nischen, in denen sich die Eingänge zu jeweils zwei Bewohnerzimmern befinden, wurden in gut unterscheidbaren Farben gefasst. Sie unterstützen so die Orientierung.
Ein Gang durch den Flur wird zum Farberlebnis. Der Flur als Gesamtheit unterstützt durch die hellen, leicht gelblich getönten Wände den freundlichen und lichtdurchfluteten Eindruck des Hauses.
Farbe zur Orientierung: Im lichtdurchfluteten Treppenhaus präsentiert sich jede Etage an der Stirnseite in einer anderen Farbe.
Die hellen Aufenthaltsräume der vier Wohngruppen – geteilt in einen Ess-/Aufenthaltsbereich und einen Fernsehbereich – nehmen an der Stirnseite die jeweilige Etagenfarbe wieder auf.
Farblicher Bezug zur Natur: Wandfarbe und Boden ergänzen sich und bilden eine elegant-beruhigend wirkende Einheit.
Es wurde kein auffälliges Weiß für die Fassade gewählt, sondern ganz bewusst ein heller vergrauter Sandton. Dieser strahlt Gemütlichkeit aus und blendet bei Sonnenschein nicht.
Die gewählten Erdfarben vermitteln Wärme und Geborgenheit. Der Rostton der Fensterspiegel harmoniert mit den roten Terrassensteinen und dem Grün der Wiese.
Durch die Hanglage ist eine Stützmauer nötig. Diese bildet mit der Brüstung eine farbliche Einheit und erinnert nicht zufällig an den Baustoff Beton. Auch hier wurde ein warmes Grau gewählt.
Gestalterisch gut eingebunden – der offene Kubus beherbergt die Fluchttreppe, bindet sie ein und lässt sie in der Wahrnehmung in den Hintergrund treten.