
Die Natur stand Pate für die Akzenttöne: Das leuchtende Gelb erinnert an einen sonnigen Tag auf den Wiesen in Nideggen.
Bildung und Soziales
Seniorenheim Schuch, Nideggen
Im Neubau des Seniorenheims hat die Natur Einzug gehalten – und zwar in Form von Farbe von Brillux. Diese sorgt für Geborgenheit und Heimatgefühle. Und gleichzeitig für Orientierung – besonders wichtig für demente Personen. Brillux entwickelte ein smartes Farbkonzept mit visueller Barrierefreiheit.
Die Flure, Gemeinschaftsräume und Aufzüge sind mit kräftigen Farben hervorgehoben. Mitarbeiterbereiche sind hingegen optisch unauffällig gestaltet. So werden die Bewohnerinnen und Bewohner anhand der Farbe praktisch durch die Räume navigiert.
Die Bewohnerzimmer wurden hingegen in einem schlichten Weiß gehalten. Zusätzlich zum Farbkonzept stand Brillux den Beteiligten auch bei der Auswahl der Polsterstoffe, Küchenfronten und weiterer Materialien beratend zur Seite.
Die Farbtöne sind inspiriert von der Natur Nideggens: sie erinnern an das Blau des Rurstausees, das Grün der Eifel, das Rotbraun der Burg Nideggen und an das Gelb der Sonne. Und helfen den Bewohnerinnen und Bewohnern, sich wirklich zu Hause zu fühlen.
Brillux beriet nicht nur bei der Farbe, sondern auch bei den Materialien: Wände und Polsterstoffe sind genau aufeinander abgestimmt.
Die unterschiedlichen Farbtöne heben wichtige Bereiche für die Bewohner/-innen hervor, so auch die Aufzüge und Türen. Das Thema „Visuelle Barrierefreiheit“ stand im Fokus der Flure, Aufzugsbereiche und der Gemeinschaftsräume.
Dolomit ELF 900 bringt die Wände zum Strahlen: Die Allround-Innendispersion zeichnet sich durch ein hohes Deckvermögen und einen guten Verlauf aus.
Die Nischen, in denen sich die Türen zu den Bewohnerzimmern befinden, spiegeln die jeweilige Etagenleitfarbe wider. Sie rahmen die hellen Türblätter ein, geben ihnen Halt, betonen sie. So setzen sich die Türen deutlich sichtbar ab und erfüllen die Anforderungen der visuellen Barrierefreiheit. Die weiße Fußleiste dient dazu, Boden und Wand mit ausreichendem Kontrast zu trennen, sodass auch seheingeschränkten Menschen die Raumgrenzen erfassen können.