
Die Denkmalschutzbehörde drängte auf eine dunkle Fassadenfarbe.
Wohn-/Geschäftshäuser
Referenzprojekt Scharnhorststraße, Mainz
Obwohl dieser schmale Hang zwischen zwei Straßen, umgeben von Häusern aus den 1960er-Jahren, als nicht bebaubar galt, hat man es gewagt und einen modernen, grünen Monolithen erschaffen. Form, Bauweise und Konstruktion des Gebäudes sind aufs Einfache reduziert – und gerade deshalb so auffällig. Mit einer Hülle aus 36,5 cm dickem, einschaligem und beidseitig verputztem Mauerwerk erfüllt es den KfW-70-Standard.
Für dieses Haus wurden nur wenige ausgewählte, dauerhafte, zweckmäßige und unterhaltsarme Materialien verwendet: Putz, Holz und Glas.
Die besondere Qualität der Fassadengestaltung zeigt sich nicht nur in der Farbgebung, die das klassische Fassadengrün neu interpretiert, sondern auch im Besenstrich-Oberputz. Die handwerklich hergestellte, feine horizontale Struktur bildet einen wirkungsvollen Kontrast zur Glattheit des industriell wirkenden Kantig-Kubischen. Fast nebenbei – und doch ganz selbstverständlich – nimmt diese alte Verarbeitungstechnik Bezug auf die Vergangenheit.
Für das Haus wurden nur wenige ausgewählte, dauerhafte, zweckmäßige und unterhaltsarme Materialien verwendet.
Die besondere Qualität der Fassadengestaltung zeigt sich neben der Farbigkeit, die Fassaden-Grün neu interpretiert.
Die handwerklich hergestellte, feine horizontale Struktur bildet einen genialen Gegensatz zur Glattheit des industriell wirkenden Kantig-Kubischen.
Für den Fassadenanstrich wurde Evocryl 200 im Farbton 81.03.27 verwendet.
Die Eichenholzfenster bilden eine Linie mit der Fassade.
Das Holz harmoniert gut mit dem grünen Farbton.
Die dunkelgrüne Fassade mit einer Besenstrich-Struktur.