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Rainbügl, Neumarkt

Großartigkeit in der Einfachheit. 

Bautafel

Standort Rainbügl 4d, 92318 Neumarkt

Bauherr Stadt Neumarkt

Planung Knychalla & Team Neumarkt

Ausführung Malermeister Markus Königsberger Trautmannshofen

  • <p>Die Farbigkeit der Fassade wurde aufgrund historischer Überlieferungen gewählt.</p>

    Die Farbigkeit der Fassade wurde aufgrund historischer Überlieferungen gewählt.

  • <p>Die Schlagläden im Farbton „Westfälisch Grün“ können ihre Wirkung als schmückende Elemente entfalten.</p>

    Die Schlagläden im Farbton „Westfälisch Grün“ können ihre Wirkung als schmückende Elemente entfalten.

  • <p>Die massive, mit Metall verzierte Holztür wird durch Natursteine umfasst.</p>

    Die massive, mit Metall verzierte Holztür wird durch Natursteine umfasst.

  • <p>Das Gebäude erhielt bei der Sanierung den im Zweiten Weltkrieg zerstörten Schmuckgiebel zurück.</p>

    Das Gebäude erhielt bei der Sanierung den im Zweiten Weltkrieg zerstörten Schmuckgiebel zurück.

  • <p>In Konsequenz einer gewissen Strenge und Schlichtheit ruht das Gebäude ganz selbstverständlich und klar auf einem unverputzten Natursteinsockel.</p>

    In Konsequenz einer gewissen Strenge und Schlichtheit ruht das Gebäude ganz selbstverständlich und klar auf einem unverputzten Natursteinsockel.

Schlicht und ergreifend – so könnte man das Ergebnis der Sanierung eines Drei-familienhauses im oberpfälzischen Neumarkt nennen. Das Gebäude, das um 1910 erbaut wurde, erhielt dabei den im Zweiten Weltkrieg zerstörten Schmuckgiebel zurück. In aufwendiger Handarbeit wurden seine Verzierungen rekonstruiert. Die Farbigkeit der Fassade wurde aufgrund historischer Überlieferungen gewählt. Dass dabei nur drei Farben für eine überzeugende Gestaltung genügen, unterstreicht die Qualität damals wie heute. Der leicht erdige Farbton der Fassade spielt die tragende Rolle. Wie auf einer Leinwand können so die Fenster im Farbton „Westfälisch Grün“ zusammen mit den Schlagläden im selben Farbton ihre Wirkung als schmückende Elemente entfalten. Hell abgesetzte Stuck-Zierprofile am Erker und dem oberen Abschluss des Ziergiebels sowie die hellen Fensterumrahmungen bilden einen zusätzlichen gestalterischen Akzent.

Dem Eindruck einer möglicherweise aufkommenden optischen Langeweile wirkt die Putzbeschichtung der Fassade mit Modellierputz entgegen, die die Handschrift des Verarbeiters deutlich erkennen lässt und so die Fläche belebt. Einen schönen Nebeneffekt erzeugen die Abdeckungen des Giebels und das Dach des Erkers in Kupfer, die sich in ihrer Farbigkeit mit der Zeit durch Patinierung dem Grün der Fensterläden angleichen. In Konsequenz einer gewissen Strenge und Schlichtheit ruht das Gebäude ganz selbstverständlich und klar auf einem unverputzten Natursteinsockel. 

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