
Die gründerzeitliche Fassade wurde liebevoll restauriert und die Dreigeschossigkeit geschickt durch tiefgezogene Brüstungen und ein rekonstruiertes Zahnfriesgesims in Traufhöhe des Nachbarn überspielt.
Historische Gebäude
Stilfassade, Düsseldorf
Das gründerzeitliche Stadthaus aus dem Jahre 1894 entstand als Zwillingsbau, dem allerdings zwei Obergeschosse fehlten. Nun ergab sich die Möglichkeit, das Gebäude um drei Etagen aufzustocken. Das zusätzliche Geschoss wurde sehr geschickt integriert und die ursprüngliche Fassade mit viel Detailtreue und Liebe restauriert.
Die Stilfassade erstrahlt in einem warmen, dem Farbton Taupe ähnlichen Grauton. Die stark gegliederten und verzierten Fenstergewände sind in Weiß gefasst.
Durch Licht- und Schattenwirkung kommen die Elemente besonders zur Geltung.
Und dadurch, dass die einzelnen Geschosse durch weiß gestrichene Gesimse getrennt sind, verleihen sie der Fassade eine schöne Leichtigkeit. Das Erdgeschoss ist in einem dunkleren warmen Grauton als die restliche Fassade gequadert und gibt dem Gebäude optischen Halt.
Seit seiner Entstehungszeit fehlten zwei Obergeschosse, was durch tiefgezogene Brüstungen und rekonstruierte Zahnfriesgesimse geschickt überspielt wurde.
Das Erdgeschoss ist in einem dunkleren warmen Grauton als die restliche Fassade gequadert und gibt dem Gebäude optischen Halt.
Die Fassadenteilung nimmt die Vertikalität der Gründerzeitarchitektur auf und interpretiert sie neu.
Durch Licht- und Schattenwirkung kommen die Elemente besonders zur Geltung.
Von der alten Hofbebauung wurde nur ein mittlerer Bauabschnitt mit lohnenswerter Bausubstanz, alten Holzdecken preußischen Stahlkappendecken, warmen Backsteinwänden und schönen Fensterproportionen erhalten.