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zwei Männer auf einer Baustelle stehen gegenüber

Erfolgreiches Bauherrenmanagement

Fehlende Entscheidungen, späte Änderungen, unklare Zuständigkeiten — Bauherren sind in der Projektabwicklung häufig die größte Störquelle. Nicht aus böser Absicht, sondern weil ihre Rolle, ihre Aufgaben und ihre Pflichten im Projektablauf nie klar definiert wurden. Den daraus resultierenden Mehraufwand tragen Architekten und das gesamte Projektteam. Studien belegen: Allein durch fehlende Entscheidungen und Planungsänderungen entstehen in einem Architekturbüro mit zehn Mitarbeitern jährliche Verluste von bis zu 300.000 Euro.

Warum entstehen im Projekt späte Änderungen der Aufgabenstellung? Wo ist die Rolle des Bauherrn im Projektteam geregelt? Welche Methoden und Standards sind geeignet, um die Mitwirkungspflicht nach § 642 BGB durchzusetzen? Wie gut sind Architekturbüros auf die gezielte Einbindung von Bauherren vorbereitet?

Ein wirksames Bauherrenmanagement beantwortet diese Fragen nicht mit Theorie, sondern mit Struktur. Wir zeigen, wie Architekturbüros die Zusammenarbeit mit Bauherren systematisch definieren — über klare Rollen, einen bauherrenoptimierten Projektprozess und erprobte Methoden und Standards aus der Praxis. Das Ergebnis: weniger Störungen im Ablauf, mehr Verbindlichkeit im Projekt — für Bauherren, Architekten und das gesamte Projektteam.

Details

  • ZielgruppeArchitekten und Ingenieure
  • ThemaArchitektur
  • Teilnehmerzahlmax. 16 Personen
  • FormatSeminar
  • Dauer09:00 bis 16:00 Uhr
  • Teilnahmegebühr190,00 € zzgl. MwSt.
  • ReferentHorst W. Keller

Lernziel

Das Seminar liefert Impulse und Motivation für die gezielte Auseinandersetzung mit dem Bauherrn. Teilnehmende erhalten Einblicke in einen bauherrenoptimierten Projektprozess sowie in erprobte Methoden und Standards aus dem Entscheidungsmanagement — und entwickeln die Grundlage, Bauherren künftig strukturiert, sicher und mit klarem Nutzen für alle Seiten zu führen.

Inhalte

Der Bauherr

  • Grundlagen und Analyse
  • Ziele und Bedarfe
  • Aufgaben und Pflichten

Bauherren und ihre Entscheidungen

  • Kommunikation und Entscheidungsmanagement

Bauherrenmanagement

  • Der bauherrenoptimierte Projektablauf
  • Managementbereiche definieren und aufbauen

Bauherrenworkshops

  • Aufbau eines Standards
  • Bauherren richtig anleiten

Sicherung des Erfolgs

  • Termine und Kosten mit dem Bauherren besprechen
  • Farb-, Material- und Funktionsmanagement
  • AVA- und Zahlungsmanagement

Organisatorisches

  • Projekt-Handbuch für Bauherren

Zertifizierung

Wir beantragen für alle unsere Seminare die Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung bei den jeweiligen Architektenkammern. Die Rückmeldungen der einzelnen Kammern werden sukzessive nachstehend veröffentlicht:

  • Architektenkammer Baden-Württemberg: 8 Unterrichtsstunden

  • Architektenkammer Berlin: 8 Unterrichtseinheiten

  • Brandenburger Architektenkammer: 8 Unterrichtseinheiten

  • Architektenkammer der Freien Hansestadt Bremen: 8 Unterrichtseinheiten

  • Architektenkammer Hamburg: Grundsätzlich anerkannt nach § 5 Absatz 1 Satz1 der Fortbildungssatzung der Hamburgischen Architektenkammer

  • Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen: schließt sich der Anerkennung der Architektenkammer Nordrhein-Westfalens an

  • Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern: 7 Fortbildungspunkte

  • Architektenkammer Niedersachsen: schließt sich der Anerkennung der Architektenkammer Nordrhein-Westfalens an

  • Architektenkammer Nordrhein-Westfalen: 8 Punkte

  • Architektenkammer Rheinland-Pfalz: 8 Unterrichtsstunden

  • Architektenkammer Sachsen: schließt sich der Anerkennung der Architektenkammer Nordrhein-Westfalens an

  • Architektenkammer Sachsen-Anhalt: 8 Unterrichtseinheiten

  • Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein: anerkannt

  • Architektenkammer Thüringen: 8 Fortbildungsstunden

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