
Das ehemalige Stift St. Clara prägt das Stadtbild Triers und steht unter Denkmalschutz. Mit dem Umbau zum Schulungszentrum der neuen Karl-Borromäus-Pflegeschule stand auch die energetische Sanierung des verfallenen Gebäudeensembles auf der Agenda. Dabei entschieden sich das Planungsbüro LEMPGES UND BOST ARCHITEKTEN GmbH gemeinsam mit Alfred Blau und Kai Laub, Technischer Berater beziehungsweise Verkaufsberater bei Brillux, und der Malergeschäft Schüller GmbH für einen mineralischen Aufbau. Basis dafür war das Wärmedämm-Verbundsystem MW Top. Die Schlussbeschichtung bildete die mineralische Silikat-Fassadenfarbe Extrasil 1911. In Protect-Qualität eingestellt schützt sie lang anhaltend gegen einen Algen- und Pilzbefall.
Wohngesund dank Konservierungsmittelfreiheit
Auch im kernsanierten Innenraum ist die Seele des Gebäudes noch erkennbar. Das Schüller-Team beschichtete alle Flächen durchgängig in einem Weißton. Je nach Anwendungsbereich kamen dabei unterschiedliche Dispersionsqualitäten zum Einsatz. Dort wo die alten Gemäuer mit Gipskarton verkleidet wurden, verarbeitete es im Deckenbereich die stumpfmatte Innendispersion Superlux 3000, an den Wänden aufgrund der höheren Strapazierfähigkeit und Reinigungsbeständigkeit Sedashine 991 – aufgebracht im rationellen Spritzverfahren. Auf den historischen Flächen des alten Kirchenschiffs bildet die silikatische Innenfarbe Profisil 1906 die Schlussbeschichtung. Der komplett konservierungsmittelfreie Aufbau schafft ein wohngesundes Raumklima.
Fazit
Aus der verlassenen Anlage eines alten Klosters wurde in nur zwei Jahren die moderne Karl-Borromäus-Pflegeschule. Mit den eingesetzten Systemaufbauten innen wie außen kam das Projektteam den Anforderungen an eine denkmalgerechte und nachhaltige Bauweise nach.






















































