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6. September 2019Nachmittagsarchitektur in Basel

Titelbild: Kunstmuseum (Christ & Gantenbein), Foto: Barbara Petri

seit 40 Jahren führen Herzog & de Meuron ihr Büro in Basel, deren Bauten ihre Heimatstadt wie auch international beeindrucken. Kleine Eingriffe im historischen Bestand überzeugen ebenso wie die Stadtbild prägenden Hochhäuser und andere Großbauten. Interessanterweise zieht gerade die große Präsenz der weltweit tätigen Architekten noch mehr außergewöhnliche Büros mit sehenswerten Bauten an.

Überzeugen Sie sich selbst – erst auf der Birsig-Führung unter der Stadt und dann auf einem Rundgang im Zentrum Basels im Rahmen der Brillux Nachmittagsarchitektur unter fachlich kundiger Führung.

Die Stationen der Tour

Museum der Kulturen (Herzog & de Meuron, 2011)

An prominenter Lage nahe des Basler Münsters im mittelalterlichen Stadtzentrum erweitern Herzog & de Meuron ein Museum um einen Saal für Wechselausstellungen. Der auf dem Dach des bestehenden klassizistischen Baus von 1849 platzierte Raum besticht durch ein mehrfach gefaltetes Dach, das mit dunkel schimmernden Keramikfliesen verkleidet ist und sich perfekt in die umliegende Dachlandschaft einfügt. Der Zugang erfolgt über einen abgesenkten Hof zum neu ausgebauten Untergeschoss.

Foto: Barbara Petri

Hotel Nomad (Buchner Bründler, 2015)

Ein Apartmenthaus aus den 1950er-Jahren erfährt eine Umnutzung zum Hotel. Das von der Straße nicht sichtbare Hinterhaus wird durch einen Neubau ersetzt, dies ermöglicht, zeitgemäßere Hotelzimmer zu entwickeln. Markant ist die Rückführung der Straßen-Fassade auf die Betonstruktur, die zusätzlich durch neue Aluminiumfenster akzentuiert wird.

Foto: Ruedi Walti

Erweiterung Kunstmuseum (Christ & Gantenbein, 2016)

Der präzis platzierte Neubau des Kunstmuseums setzt einen städtebaulichen Akzent neben dem von Bonatz & Christ erstellten Altbau der 1930er-Jahre. Mit der Wahl einer massiven Backsteinfassade nehmen sie farblich starken Bezug zur Natursteinfassade des Haupthauses. Auch die feuerverzinkten Metallarbeiten zeigen, dass am Neubau industriell gefertigte Materialien ausgewählt wurden.

Foto: Barbara Petri

Jugendherberge St. Alban (Buchner Bründler, 2010)

Eine denkmalgeschützte Seidenfabrik von 1850 wird nach der Umnutzung in den 1970er-Jahren zu einer Jugendherberge ein weiteres Mal umgebaut, um den heutigen Bedürfnissen gerecht zu werden. Ein wegweisender Entscheid war, den auf der Gebäuderückseite liegenden Eingang zum öffentlichen Platz zu verlegen. Neu erreicht man die großzügige Eingangshalle über eine Brücke über den St. Alban-Kanal. Das historische Gebäude erhält zusätzlich einen Erweiterungsbau mit familientauglichen, modernen Doppelzimmern.

Foto: Ruedi Walti

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