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Vinckestraße, Hagen

Alles andere als grau.

Bautafel

Standort Vinckestraße 28, 58097 Hagen

Bauherr EWG Hagen eG, Hagen

Ausführung Stegemann GmbH, Hagen

  • <p>Das Objekt interpretiert die an sich langweiligen Lochfassaden jener Zeit neu, ohne ihre wesentlichen Merkmale der Gliederung zu überstreichen.</p>

    Das Objekt interpretiert die an sich langweiligen Lochfassaden jener Zeit neu, ohne ihre wesentlichen Merkmale der Gliederung zu überstreichen.

  • <p>Durch Streifen, die sich in Breite und Farbe unterscheiden, erfuhr das Erdgeschoss eine Transformation zum Sockel für die gesamte Fassade.</p>

    Durch Streifen, die sich in Breite und Farbe unterscheiden, erfuhr das Erdgeschoss eine Transformation zum Sockel für die gesamte Fassade.

  • <p>Die drei wohl abgestuften Grautöne und das wunderbar passende Hellblau erzeugen eine frische und klare Optik.</p>

    Die drei wohl abgestuften Grautöne und das wunderbar passende Hellblau erzeugen eine frische und klare Optik.

  • <p>Die Optik wird durch die weißen Tür- und Fensterlaibungen gestützt.</p>

    Die Optik wird durch die weißen Tür- und Fensterlaibungen gestützt.

  • <p>Auch das den neuen Sockel abgrenzende Gesims trägt dazu bei.</p>

    Auch das den neuen Sockel abgrenzende Gesims trägt dazu bei.

Jeder kennt die Straßenzüge mit drei- bis viergeschossigen Häusern aus der Nachkriegszeit, deren schmucklose Fassaden im Lauf der Jahrzehnte viele Veränderungen erfahren haben oder aus verschiedensten Notwendigkeiten erfahren mussten.

Stets waren und sind die Herausforderungen bei diesen Veränderungsprozessen hinsichtlich der Fassadenoptik dieselben: Wie bekommt das einzelne Gebäude ein Gesicht, ohne dass es aus der Reihe fällt? Durch Farbgebung? Durch Dekoration? Dem Gestalter stehen unzählige Möglichkeiten und Mittel zur Verfügung.

Für die Fassade in der Vinckestraße in Hagen hatte das ausführende Fachunternehmen eine geniale Antwort auf diese Kernfragen. Durch Streifen, die sich in Breite und Farbe unterscheiden, erfuhr das Erdgeschoss eine Transformation zum Sockel für die gesamte Fassade. Die besondere Idee der Lösung zeigt sich darin, dass man viel tiefer in den Farbtopf hätte greifen können. Doch die drei wohlabgestuften Grautöne und das fernab jedes modischen Rots oder Grüns liegende, wunderbar passende Hellblau genügen für eine frische und klare Optik, die durch die weißen Tür- und Fensterlaibungen sowie das den neuen Sockel abgrenzende Gesims zusätzlich gestützt wird. So interpretiert das Objekt in Hagen die an sich langweiligen Lochfassaden jener Zeit neu, ohne ihre wesentlichen Merkmale der Gliederung zu überstreichen.

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