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Halbe Stadt, Frankfurt

Geste nobler Zurückhaltung.

Bautafel

Standort Halbe Stadt 6, 15230 Frankfurt/Oder

Bauherr Michael Gaedicke, Karben

Planung Architekturbüro Jenner & Schulz, Frankfurt/Oder

Ausführung Stadt BAU Sanierungsgesellschaft mbH, Frankfurt/Oder

  • <p> Eine solche Verwandlung war nur durch das Engagement des Bauherrn, des Architekten und des Malers möglich.</p>

    Eine solche Verwandlung war nur durch das Engagement des Bauherrn, des Architekten und des Malers möglich.

  • <p>Gesimse und Ornamente konnten in handwerklich feinster Manier ergänzt und erneuert werden.</p>

    Gesimse und Ornamente konnten in handwerklich feinster Manier ergänzt und erneuert werden.

  • <p>Fassadenelemente wurden in einer Geste nobler Zurückhaltung in einem gebrochenen Weiß einheitlich gestrichen.</p>

    Fassadenelemente wurden in einer Geste nobler Zurückhaltung in einem gebrochenen Weiß einheitlich gestrichen.

  • <p>Das markante Portal in leichtem Braun fügt sich harmonisch ein. </p>

    Das markante Portal in leichtem Braun fügt sich harmonisch ein.

  • <p>Auch das Tor zum Hof, welches ebenfalls in einem leichten Braun gestrichen wurde, wirkt sehr harmonisch.</p>

    Auch das Tor zum Hof, welches ebenfalls in einem leichten Braun gestrichen wurde, wirkt sehr harmonisch.

Das Gebäude "Halbe Stadt Nr. 6" in Frankfurt/Oder ist ein Paradebeispiel dafür, welche Verwandlung gelingen kann, wenn Engagement des Bauherrn, planerische Umsicht und handwerkliche Sorgfalt Hand in Hand gehen. Insbesondere der Vergleich des jetzt Erreichten mit dem Zustand vor der Sanierung macht dies überaus deutlich.

Das Gebäude wurde um 1839/40 im klassizistischen Stil erbaut. Der gesamte Straßenzug steht heute unter Denkmalschutz. Er ist nur einseitig bebaut und öffnet sich zum Grünbereich eines Bürgerparks. Vor der Sanierung präsentierte sich das Gebäude trostlos. Die reichhaltige Ausschmückung, die die Fassade so markant gliedert, war jedoch zum Glück – wenn auch teilweise nur in Fragmenten – noch vorhanden. Putzspiegel, Bossierungen, Fensterdächer und -gewände, Konsolen, Gesimse und Ornamente konnten so in handwerklich feinster Manier ergänzt und erneuert werden. Sämtliche Fassadenelemente wurden in einer Geste nobler Zurückhaltung in einem gebrochenen Weiß einheitlich gestrichen. Die Fenster, das markante Portal sowie das Tor zur Hofeinfahrt in ihrem leichten Braun fügen sich hier harmonisch ein.

Die Sanierung gibt dem Gebäude "Halbe Stadt Nr. 6" seine repräsentative Würde zurück, die ihm aufgrund seiner Lage und seiner reichhaltigen Ausschmückung zusteht.

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