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Siemensstraße, Nürnberg

Fassadensanierung im Denkmalschutz.

 

 

Bautafel

Standort Siemensstraße, 90402 Nürnberg

Bauherr Wohnungsgenossenschaft Sigmund Schuckert eG, Nürnberg

Planung Willi Bayer Architektur, Nürnberg

Ausführung Hertel Malerfachbetrieb GmbH, Stein

  • <p> Mit der Fassadensanierung erhielten die Mehrfamilienhäuser ihre ursprüngliche Farbigkeit zurück.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>

    Mit der Fassadensanierung erhielten die Mehrfamilienhäuser ihre ursprüngliche Farbigkeit zurück.

     

     

  • <p> Ganz im Sinne der historischen Farbgebung wechseln sich helle Sandsteintöne mit kräftigeren, von Mauerziegeln abgeleiteten Farbtönen ab.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>

    Ganz im Sinne der historischen Farbgebung wechseln sich helle Sandsteintöne mit kräftigeren, von Mauerziegeln abgeleiteten Farbtönen ab.

     

     

  • <p> Die Fassaden der Straßenzüge in der ehemaligen Arbeitersiedlung sollten qualitativ hochwertig und in ihrer ursprünglichen Farbgebung saniert werden.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>

    Die Fassaden der Straßenzüge in der ehemaligen Arbeitersiedlung sollten qualitativ hochwertig und in ihrer ursprünglichen Farbgebung saniert werden.

     

     

  • <p> Nun hat das Ensemble wieder ein stimmiges Gesamtbild.</p>

    Nun hat das Ensemble wieder ein stimmiges Gesamtbild.

  • <p> Wie ein Restaurator im Vorfeld ermittelte, basierte die bauzeitliche Farbgebung der unter Ensembleschutz stehenden Siedlung auf einer Palette von Farbtönen, die sich an Sandsteinen der Region und an der Farbe von Mauerziegeln orientierte.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>

    Wie ein Restaurator im Vorfeld ermittelte, basierte die bauzeitliche Farbgebung der unter Ensembleschutz stehenden Siedlung auf einer Palette von Farbtönen, die sich an Sandsteinen der Region und an der Farbe von Mauerziegeln orientierte.

     

     

  • <p>Farbe kann, wie das Mehrfamilienhaus der Siemensstraße 12 zeigt, einerseits plastische Fassadenstrukturen zum Leben erwecken, andererseits durch eine dezente, einheitliche Farbgebung beruhigen.</p>

    Farbe kann, wie das Mehrfamilienhaus der Siemensstraße 12 zeigt, einerseits plastische Fassadenstrukturen zum Leben erwecken, andererseits durch eine dezente, einheitliche Farbgebung beruhigen.

  • <p>Mit einem kräftigen Ziegelrot sticht das Gebäude heraus. </p>

    Mit einem kräftigen Ziegelrot sticht das Gebäude heraus.

  • <p>Auch die metallenen Bauteile erhielten neue, besonders widerstandsfähige Lackierungen.</p>

    Auch die metallenen Bauteile erhielten neue, besonders widerstandsfähige Lackierungen.

Ab 2016 wurde im Süden Nürnbergs die unter Ensembleschutz stehende Siedlung der Wohnungsgenossenschaft Sigmund Schuckert eG saniert. Um historische Details zu erhalten, legt die Wohnungsgenossenschaft großen Wert darauf, die Fassaden der abwechslungsreich gestalteten Straßenzüge der ehemaligen Arbeitersiedlung qualitativ hochwertig und in ihrer ursprünglichen Farbgebung zu restaurieren. Zugleich wird der Wohnkomfort durch hofseitig ergänzte Balkone und neu gestaltete Innenhöfe verbessert.

 

Ursprünglich waren die Fassaden durchweg auf Sandsteinsockeln aufgebaut. Die verwendete Farbton-Palette orientierte sich an Sandsteinen der Region sowie an der Farbe von Mauerziegeln. Lediglich im Bereich der Sockel wurden teilweise echte Sandsteine verbaut. Mit einem kräftigen Ziegelrot gibt das markante Eckgebäude an der Galvanistraße 14 nun den Ton an. Die benachbarte Galvanistraße 16 erhielt ein Beige mit hellem Grau. So wechseln sich helle Sandsteintöne mit kräftigeren, von Mauerziegeln abgeleiteten Farbtönen ab. Zur Hofseite wurden die Fassaden in unterschiedlichen, gedeckten Erdtönen gestrichen. Nach denkmalschutzrechtlichen Vorgaben erhielten die Häuser zudem Alu-Vorbau-Balkone. Zusammen mit der Neugestaltung der Grünanlagen sind die Innenhöfe ein schönes Beispiel für den Übergang in eine moderne Bauweise. Die über das Farbsystem gemischten unterschiedlichen Farbtöne standen dank des Brillux Lieferservice just in time auf den Baustellen zur Verfügung.

Die Sanierung der Siedlung der Wohnungsgenossenschaft Sigmund Schuckert eG entspricht gleich mehreren Anforderungen: Es ist ein stimmiges Gesamtkonzept entstanden, das den historischen Gebäuden zum einen ihr ursprüngliches Aussehen und ihren eigentlichen Charakter zurückgibt. Zum anderen konnten durch die neue Innenhofgestaltung zeitgenössische Elemente eingebracht und mit den Balkoninstallationen die seither gestiegenen Wohnansprüche erfüllt werden.

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