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Gewerbepark, Waldesch

Kubus mit Ausstrahlung.

Bautafel

Standort Am Gewerbepark 13, 56323 Waldesch

Bauherr HAU LICHTDESIGN, Waldesch

Planung Lindschulte Thillmann GmbH, Koblenz & Fabian Thillmann, Nicole Herzer-Debernitz

Ausführung VM Fassaden, Straßenhaus & Willi Daverkausen Malerbetrieb, Andernach

  • <p>Die Fassade in reduzierter Betonoptik wird &nbsp;von großflächigen, mattierten Glasfronten durchbrochen.</p>

    Die Fassade in reduzierter Betonoptik wird  von großflächigen, mattierten Glasfronten durchbrochen.

  • <p>Die Dachterrasse ist durch großzügige freie Flächen ebenfalls hell und lichtdurchflutet.</p>

    Die Dachterrasse ist durch großzügige freie Flächen ebenfalls hell und lichtdurchflutet.

  • <p>Mit in Betonoptik beschichteten Wärmedämm-Verbundplatten wurde eine intelligente Fassadenlösung geschaffen.</p>

    Mit in Betonoptik beschichteten Wärmedämm-Verbundplatten wurde eine intelligente Fassadenlösung geschaffen.

  • <p>Durch die Oberflächengestaltung in Betonoptik ist die Fassade ebenmäßig und strukturiert zugleich.</p>

    Durch die Oberflächengestaltung in Betonoptik ist die Fassade ebenmäßig und strukturiert zugleich.

  • <p>Die Kombination aus einfallendem Tageslicht von außen und der großen Leuchten- und Lichtausstellung im Inneren erzeugt einen Effekt, der das gesamte Gebäude scheinbar wie aus sich selbst heraus erstrahlen lässt.</p>

    Die Kombination aus einfallendem Tageslicht von außen und der großen Leuchten- und Lichtausstellung im Inneren erzeugt einen Effekt, der das gesamte Gebäude scheinbar wie aus sich selbst heraus erstrahlen lässt.

  • <p> Die Innenräume wurden vom Lichtdesign-Team selbst entworfen, in Zusammenarbeit mit dem Architekten.</p>

    Die Innenräume wurden vom Lichtdesign-Team selbst entworfen, in Zusammenarbeit mit dem Architekten.

  • <p> Die Wand- sowie Raumgestaltung wurde überwiegend in neutralem Weiß gehalten.</p>

    Die Wand- sowie Raumgestaltung wurde überwiegend in neutralem Weiß gehalten.

  • <p> Lediglich einige Wände wurden farblich hervorgehoben, um die Leuchten in Szene zu setzen und in den Ausstellungsräumen eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.</p>

    Lediglich einige Wände wurden farblich hervorgehoben, um die Leuchten in Szene zu setzen und in den Ausstellungsräumen eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

  • <p> Dunkle Akzentwände gepaart mit roher Betonoptik sorgen für einen zurückhaltenden Rahmen, um Licht und Leuchten wirkungsvoll in Szene zu setzen.</p>

    Dunkle Akzentwände gepaart mit roher Betonoptik sorgen für einen zurückhaltenden Rahmen, um Licht und Leuchten wirkungsvoll in Szene zu setzen.

  • <p>Für den Innenanstrich wurde Creativ Sentimento 78 verwendet.</p>

    Für den Innenanstrich wurde Creativ Sentimento 78 verwendet.

Bei der Inszenierung von Licht als nichtphysisches Element scheiden sich oftmals die Geister: Einerseits wird Licht durch Farbe reflektiert, gestaltet, hervorgehoben – oder verschluckt. Andere setzen die Lichtwirkung durch einen möglichst neutralen Hintergrund in Szene, der den Betrachter nicht ablenkt. Letzteres ist dem Koblenzer Architekturbüro Lindschulte Thillmann GmbH mit dem neuen Sitz der Firma HAU LICHTDESIGN gelungen: ein geometrischer, freistehender Kubus mit einer Fassade in reduzierter Betonoptik, durchbrochen von großflächigen, mattierten Glasfronten. Die Kombination aus einfallendem Tageslicht von außen und der großen Leuchten- und Lichtausstellung im Inneren erzeugt einen Effekt, der das gesamte Gebäude scheinbar wie aus sich selbst heraus erstrahlen lässt.

Dieser Eindruck wird durch die moderne, makellose Gebäudehülle unterstrichen. Das Besondere daran: Trotz täuschend echter Optik besteht die Fassade nicht aus Beton, sondern aus Wärmedämm-Verbundplatten. „Mit diesem Material ergibt sich eine viel konstruktivere Arbeit als mit echtem Beton“, erklärt der Architekt Michael Thillmann. „Bei einer echten Betonfassade lässt sich das Ergebnis schlechter kontrollieren, es können zum Beispiel Farbunterschiede entstehen. Die von uns gewünschte Optik ließ sich mit einem Brillux Produkt viel harmonischer erzielen als mit einer tatsächlichen Betonfassade“, erklärt der Architekt, der bei diesem Projekt zum ersten Mal mit einer Wärmedämm-Verbundsystem-Fassade in Betonoptik arbeitete. Dementsprechend war die Zusammenarbeit mit dem Hersteller Brillux besonders intensiv. „Brillux war auch Ideengeber. Der Technische Berater offenbarte uns durch die Vorstellung konkreter Produktkombinationen und Einsatzmöglichkeiten gute Gestaltungsoptionen, die für uns im Zusammenhang mit WDVS neu waren.“

Das Gebäude erstreckt sich insgesamt über drei Etagen: Die unteren Geschosse sind der Präsentation von Licht und Leuchten vorbehalten, in der oberen Etage befinden sich die Büros der Mitarbeiter.

Verwendete Produkte