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Hauskapelle, Straubing

Das sinnliche Erlebnis soll im Mittelpunkt stehen.

Bautafel

Standort Äußere Passauer Straße 60, 94315 Straubing

Bauherr Barmherzige Brüder Bayerische Ordensprovinz K.d.ö.R., München

Planung Architekturbüro Naumann, Regensburg

Ausführung GELA - Farben Deggendorf

  • <p>Der über dem Eingang abgebildete Granatapfel als Symbol für die Auferstehung begrüßt die Besucher.</p>

    Der über dem Eingang abgebildete Granatapfel als Symbol für die Auferstehung begrüßt die Besucher.

  • <p>Hinter den Stützen rund um die Kapelle entdeckt man die abstrakten Bäume in der Glasfassade.</p>

    Hinter den Stützen rund um die Kapelle entdeckt man die abstrakten Bäume in der Glasfassade.

  • <p>Die massiven Stützpfeiler symbolisieren Gottes Stärke.</p>

    Die massiven Stützpfeiler symbolisieren Gottes Stärke.

  • <p>Die runde Deckenform charakterisiert den Kreislauf des Lebens und schafft Bezüge zwischen Mensch und Natur.</p>

    Die runde Deckenform charakterisiert den Kreislauf des Lebens und schafft Bezüge zwischen Mensch und Natur.

  • <p>Der Innenraum wird durch die Farbigkeit der Gläser dominiert.</p>

    Der Innenraum wird durch die Farbigkeit der Gläser dominiert.

  • <p>Der tägliche Sonnenaufgang spiegelt sich in den verwendeten Rot-, Gelb-, Orange- und Blautönen der Fassade wider.</p>

    Der tägliche Sonnenaufgang spiegelt sich in den verwendeten Rot-, Gelb-, Orange- und Blautönen der Fassade wider.

  • <p>Der gelb-rote Klecks als dezentrale Deckenlaterne lässt die Sonneneinstrahlung durch den Raum wandern.</p>

    Der gelb-rote Klecks als dezentrale Deckenlaterne lässt die Sonneneinstrahlung durch den Raum wandern.

  • <p>Der helle Innenraum der Kapelle verstärkt den offenen, magischen Baustil.</p>

    Der helle Innenraum der Kapelle verstärkt den offenen, magischen Baustil.

  • <p>Der Eingang der Kapelle zeigt sich sehr dominant.</p>

    Der Eingang der Kapelle zeigt sich sehr dominant.

Es sind 40 rechteckige Stützpfeiler, die die runde Decke der Kapelle tragen. Zwölf abstrakte Bäume sind in die Gläser der polygonalen Fassade eingeschliffen.

Die Abbildung eines Granatapfels über dem Eingang begrüßt die Besucher. Er ist Symbol für die Auferstehung und zeugt von der Herkunft des Ordens aus Granada. Der tägliche Sonnengang spiegelt sich in den Farben der Fassade. Verschiedene Rot-, Gelb-, Orange- und Blautöne sind in die Gläser eingebrannt.

An der Decke befindet sich eine Laterne. Licht und Farbe verweisen auf die Kontinuität der Zeit und verdeutlichen das ständige Werden und Vergehen.

Vielfach begegnet dem eingeweihten Besucher christliche Symbolik und auch für die Stützpfeiler gibt es mehrere biblische Bezüge. Gerade im Hinblick auf die meist mehrfach behinderten Besucher der Kapelle hat das Raumempfinden einen stark therapeutischen Aspekt. Das sinnliche Erlebnis soll im Mittelpunkt stehen und nicht nur die optischen Sinne, auch die haptische Wahrnehmung ansprechen. Eichenholz, sandsteinfarbener Juramarmor, Edelstahl und Bronze bieten sich dazu an.

Das religiöse Leben soll sich bündeln, die Gemeinschaft findet hier ein neues Zentrum. Die Einrichtung öffnet sich damit auch nach außen, zur umliegenden Stadt und für fremde Besucher.

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