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Kunsthalle, Recklinghausen

Kraftvoll mit Kunstvoll.

Bautafel

Standort Große-Perdekamp-Straße 25-27, 45657 Recklinghausen

Bauherr Stadt Recklinghausen

Planung Feja + Kemper Architekten Recklinghausen

Ausführung Ludger van der Locht GmbH Marl

  • <p>Die Umnutzung von einem ehemaligen Bunkers zu einer Kunsthalle ist gut gelungen.</p>

    Die Umnutzung von einem ehemaligen Bunkers zu einer Kunsthalle ist gut gelungen.

  • <p>Die robuste Bauweise bleibt erkennbar.</p>

    Die robuste Bauweise bleibt erkennbar.

  • <p>Die Fassade wurde durch gut gesetzte Fensterelemente in das Straßenbild integriert und aufgelockert.</p>

    Die Fassade wurde durch gut gesetzte Fensterelemente in das Straßenbild integriert und aufgelockert.

  • <p>Eingesetzter Brillux Scala Farbton: 99.00.54.</p>

    Eingesetzter Brillux Scala Farbton: 99.00.54.

  • <p>Es wurde mit der neuen Farbauswahl, einem Anthrazit, die kraftvolle Bedeutung des Baukörpers erhalten.</p>

    Es wurde mit der neuen Farbauswahl, einem Anthrazit, die kraftvolle Bedeutung des Baukörpers erhalten.

  • <p>Verwendetes Brillux Produkt: Acryl-Fassadenfarbe 100.</p>

    Verwendetes Brillux Produkt: Acryl-Fassadenfarbe 100.

  • <p>Die Umnutzung und Neugestaltung eines Bunkers ist stets eine schwierige Aufgabe.</p>

    Die Umnutzung und Neugestaltung eines Bunkers ist stets eine schwierige Aufgabe.

  • <p>Immer noch geschalt, nicht wegdekoriert: Die originale Bunker-Betonsichtfläche wird durch die Farbgestaltung fast schon skulptural veredelt.</p>

    Immer noch geschalt, nicht wegdekoriert: Die originale Bunker-Betonsichtfläche wird durch die Farbgestaltung fast schon skulptural veredelt.

Der Hochbunker in der Große-Perdekamp-Straße nahe des Recklinghausener Hauptbahnhofs wurde von der Stadt bereits seit 1950 als Kunsthalle genutzt. 2011 stand eine energetische Sanierung und ein behindertengerechter Umbau des Museums an.

Während der einjährigen Bauphase erhielt auch die Fassade ein neues Gesicht – und zwar eines, in dem die Geschichte und die Gegenwart des Gebäudes ablesbar sein sollten. Die Fassade integriert sich jetzt durch gut gesetzte Fensterelemente in das Straßenbild, wirkt aufgelockert und offen. Dennoch wurde mit der neuen Farbauswahl, einem dunklen Anthrazit, die kraftvolle Bedeutung des Baukörpers erhalten und seine ursprüngliche Bestimmung nicht verleugnet.

In der Kunsthalle sind jährlich bis zu sechs Ausstellungen zu sehen, die sich vornehmlich der Gegenwartskunst widmen. Die Modernisierungsmaßnahmen ermöglichen Passanten und Besuchern des jetzt barrierefreien Hauses ganz neue Perspektiven: Die großzügige Glasfassade bringt Licht ins Foyer und gewährt auch von außen Einblicke ins Museum. Die Stadt Recklinghausen hat diesen Umbau für rund eine Million Euro realisiert, von denen etwas mehr als 600.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung kamen.

Bei der Fassadengestaltung der Kunsthalle Recklinghausen vertrauten die Architekten Feja & Kemper auf das Können des Malerbetriebs Ludger van der Locht aus Marl. Die Maler setzten den Farbentwurf mit der hoch wetter- und farbbeständigen, fotokatalytisch wirksamen Acryl-Fassadenfarbe von Brillux um.

Über dieses Objekt wurde in der Fachzeitschrift ausbau+fassade berichtet: Artikel ansehen (PDF)

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