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Starstraße, Hamburg

Wärmedämmung und Klinkerfassaden: Kein Widerspruch

Bautafel

Standort Starstraße 28-36, 22305 Hamburg

Bauherr Baugenossenschaft der Buchdrucke eG

Planung Augustin und Sawallich Architekten, Hamburg

Farbentwurf Brillux Farbstudio Hamburg

Ausführung Preusse Baubetriebe Hamburg GmbH, Hamburg

  • <p>Bestandsaufnahme des Objekts&nbsp;vor der Renovierung.</p>

    Bestandsaufnahme des Objekts vor der Renovierung.

  • <p>Die Mehrfamilienhäuser glänzen nach der Renovierung durch die zeitgemäße Klinkeroptik.</p>

    Die Mehrfamilienhäuser glänzen nach der Renovierung durch die zeitgemäße Klinkeroptik.

  • <p>Die neuen Vorstellbalkone werten neben den neuen Klinkern die Gebäude optisch auf.</p>

    Die neuen Vorstellbalkone werten neben den neuen Klinkern die Gebäude optisch auf.

  • <p>Hochgestellte Klinker sorgen für eine gelungene Abwechslung im Fugenraster.</p>

    Hochgestellte Klinker sorgen für eine gelungene Abwechslung im Fugenraster.

  • <p>Die Flexibilität der keramischen Beläge ermöglicht ein perfektes Zusammenspiel der Klinkeranordnung und der Turmkreislinie.</p>

    Die Flexibilität der keramischen Beläge ermöglicht ein perfektes Zusammenspiel der Klinkeranordnung und der Turmkreislinie.

„Die Vermietbarkeit eines Gebäudes ist neben der Gestaltung an viele weitere Parameter geknüpft, aber die Argumentation ist sicher einfacher, wenn die Fassade gut aussieht.“
Frank Seeger,Vorstandsmitglied Baugenossenschaft der Buchdrucker eG, Hamburg

Das aus den 20er-Jahren stammende Gebäude in Hamburg-Barmbek zeigte eine Stilwidrigkeit, die bei der Rekonstruktion der nunmehr wärmegedämmten Fassade mit keramischen Belägen berichtigt werden konnte: zwei runde Ecktürme, die bei einer früheren Sanierung mit Kupferblech verkleidet worden waren.

Die gesamte Fassade mit ihren neuen Vorstellbalkonen erhielt im Zuge der umfassenden Modernisierungsmaßnahmen eine zeitgemäße Klinkeroptik, sodass der Bezug zum backsteinernen Umfeld bewahrt wurde. Ihr Farbenspektrum reicht von Gelb- und Terracottatönen über grüne Nuancen bis hin zu rostroten Farbtönen.

Wie flexibel die keramischen Beläge auch über plane Flächen hinaus eingesetzt werden können, zeigt ein Blick auf die radialen Flächen der Ecktürme. Perfekt folgt hier die Klinkeranordnung der Kreislinie der Türme. Im konkaven Anschluss, wo noch engere Radien gefordert waren, wurden die Steine senkrecht gestellt – eine gelungene Abwechslung im Fugenraster.

Über dieses Objekt wurde in der Fachzeitschrift Mappe berichtet: Artikel aufrufen (PDF)

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